Guten Abend – willkommen auf SFB-Online!

  • “Without mourning, in its psychoanalytic sense, an "apology" and "forgiveness" can neither be given nor received by groups that have been traumatized by others.”

    Mit diesem Buch möchte Vamik D. Volkan, der renommierte Psychoanalytiker mit zyprischen Wurzeln, die Brücke zwischen psychoanalytischen Konzepten zur Konflikthaftigkeit menschlichen Handelns sowie ihrer Psychodynamiken einerseits und andererseits der Vorstellungswelt von Diplomaten, Historikern, Politologen und Sozialwissenschaftlern schlagen, die üblicherweise von der Konsistenz menschlichen Handelns ausgehen.

    Volkan nutzt sein reiches psychoanalytisches Wissen und seine Erfahrung aus 25-jähriger Arbeit mit Großgruppen in konfliktgeschüttelten und traumatisierten Gesellschaften, um eine pragmatisch orientierte Studie der Dynamik von Großgruppen vorzulegen. Er stellt neue theoretische Konzepte und ihre praktische Anwendung vor. Sie ermöglichen ein besseres Verständnis für die Interaktion von (nationalen und ethnischen) Großgruppen im Frieden wie in Krisen- und Kriegszeiten.

NEU & AKTUELL: Interessantes aus Psychoanalyse, Kultur und Literatur

  • »Es besteht für mich kein Zweifel daran, daß es die Schicksalsfrage des Nahen Ostens ist, ob eine Verständigung zwischen Israel und den arabischen Völkern zustande kommt, solange noch eine Möglichkeit dazu besteht. Damit ein so großes, fast präzedenzloses Werk gelingt, ist unerläßliche Voraussetzung, daß geistige Vertreter der beiden Völker miteinander in ein echtes Gespräch kommen, in dem sich gegenseitige Aufrichtigkeit und gegenseitige Anerkennung verbinden. Die geistigen Vertreter müssen in vollem Sinne des Wortes unabhängige Menschen sein, Menschen also, die durch keinerlei Rücksicht gehindert werden, der Sache, die sie als wahr und gerecht erkannt haben, rückhaltlos zu dienen. (...)«

        Martin Buber (1878-1965)

  • 2024: zum 100. Todestag Franz Kafkas

    »Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? […] Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“ - In einem Brief an Oskar Pollak vom 27.01.1904

    Der Mann, der Das Schloss, Der Prozess, Die Verwandlung schrieb, sagte zu seinem Verleger: "Ich werde Ihnen immer viel dankbarer sein für die Rücksendung meiner Manuskripte als für deren Veröffentlichung." Das war keine Koketterie, Franz Kafka schrieb nur für sich, nicht für ein Publikum. Seinen Freund Max Brod bat er, nach seinem Tod alle Manuskripte zu verbrennen. Ein ungeheuerlicher Wunsch, den Brod ihm glücklicherweise nicht erfüllte - und den nur nachvollziehen kann, wer Kafkas Leben näher kennt.

  • »Es ist höchste Zeit, dass Trüb und sein Werk die verdiente Beachtung und Anerkennung finden als primäre Quelle der Dialogischen Psychotherapie und der aktuellen Diskussion der Theorie der Intersubjektivität, relationalen Psychoanalyse sowie der relationalen und dialogischen Perspektiven in der zeitgenössischen Psychotherapie.«

    — Aus dem Geleitwort

    Als ›Urvater‹ der Dialogischen Psychotherapie hat Hans Trüb als erster in der Auseinandersetzung mit der klassischen Psychoanalyse, der Psychologie C.G. Jungs und dem Dialog-Ansatz von Martin Buber die Grundlagen der modernen Relationalen Psychotherapie geschaffen, ohne dass diese immense Leistung - zumindest in den humanistisch geprägten Psychotherapieschulen - hinreichend bemerkt, rezipiert und gewürdigt worden wäre. - Trübs Grundlagentext macht der Verlag dankenswerterweise in einer Neuausgabe zugänglich und ermöglicht der Leserin, dem Leser damit einen ganz neuen Blick auf die Entwicklung der Psychotherapie in den letzten gut 100 Jahren.

  • Mit Veränderungen und Krisen sollte der Mensch sich eigentlich auskennen: Als anpassungsfähigster und aus der Affenhorde aufgestiegenes Wesen ist er seit Urzeiten Weltmeister darin, umzudenken, umzufühlen und umzuhandeln; - wenn es denn für sein Überleben erforderlich ist.

    Doch im Turbobiotopwandel der Moderne, in der Veränderungen in allen Bereichen im Stakkato auf ihn einprasselt, bremsen ihn seine archaischen, auf langsame und allmählich erfolgende Anpassung ausgelegten Funktionsmuster zu oft; für diesen permanenten Veränderungsstress sind diesegerade nicht geeignet und eher von Nachteil. Das Wissen darüber, ausreichend emotionale Basiskompetenzen sowie ein Bewertungssystem, das auf Verantwortung für die Menschheit und ihr Biotop beruht, könnten dei Mittel der Wahl sein, die heute nötige Anpassungsfähigkeit herauszubilden und zu fördern.

    Kilian Mehl, Mediziner und Psychotherapeut, leitet seit 1993 die von ihm gegründete Klinik Wollmarshöhe, Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin in Bodnegg. In seinem interessanten Beitrag möchte er zeigen, wie diese überlebensnotwendige Kehrtwende gemeistert werden könnte.

  • »Stil hat alles Unfertige und Zufällige.«

    Andy Warhol

    Andy Warhol übernahm 1980 den Auftrag, berühmte jüdische Wissenschaftler, Literaten und andere Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zu portraitieren. Er fing die Gesichtszüge auf die ihm eigene geniale Weise in Acrylarbeiten auf Leinwand ein, welche u. a. Martin Buber, Albert Einstein, Franz Kafka, Sigmund Freud, Gertrude Stein, George Gershwin, die Marx Brothers und die frühere israelische Premierministerin Golda Meirs zeigen. Von diesen Originalgemälden wurden später hochwertige Siebdrucke auf Museumsbütten hergestellt, die in einer von Warhol signierten und nummerierten Kleinstauflage von je 150 Exemplaren erschienen. Ein vollständiges Set aus dieser Edition wurde im Mai 2023 bei ´Sotheby`s` zu einem Startpreis von $ 750.000,- aufgerufen.

    Im Zusammenhang mit einer Warhol-Retrospektive wurden eben diese Serigrafien vor einigen Jahren in gleicher Siedbdruckqualität und ebenfalls auf Museumsbütten nachgedruckt. Aus diesem Bestand kann die SFB-Kunstabteilung galeriefrische Exemplare günstig anbieten:


  • Lieber lesen – in ungemütlichen Zeiten …

    Trost im Bild – mit diesem feinen Poster, gestaltet vom Buchillustrator und Künstler Michael Sowa, kommt Behaglichkeit selbst noch in (w)irresten Zeiten auf: Lieber lesen! – auch als inspirierender Gestaltungsbeitrag und augenfälliger Schmuck in Arbeits- oder Wartezimmern sowie als Geschenk-(vorrat) für Lesebegeisterte immer eine löbliche Wahl.

    Der Künstler Michael Sowa, gerühmt auch als kongenialer Illustrator zahlreicher schöner Bücher, zeigt in dieser für Jung und Alt gleichermaßen leicht fasslichen Problemlösungsskizze, wie Frau, Mann oder Jugendlicher auch in aufgeregten und aufregenden Zeiten zwischendurch Atem schöpfen und zu anregender Entspannung mit inkludiertem Erkenntnisgewinn gelangen kann: Glotze (r)aus; Tablets weggelegt und hinein in den bequemen Lesesessel …

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Der Online-Shop:

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