Details
| Autor | Derrida, Jacques |
|---|---|
| Herausgeber | Engelmann, Peter (Hg.) |
| Verlag | Passagen |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 5. Auflage; 01.04.2018 |
| Format | 20,8 × 12,2 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 168 Seiten |
| Gewicht | 285 |
| ISBN | 9783709203132 |
Zu dieser Arbeit
´Von der Gastfreundschaft` zählt zu den Texten Jacques Derridas, die eine Ethik der Dekonstruktion zu formulieren suchen. Dabei bietet es zugleich einen leicht nachvollziehbaren Einstieg in das Denken Derridas, das hier gleichsam in Aktion sichtbar wird.In exemplarischen Lektüren ausgewählter Dialoge Platons sowie des Ödipus auf Kolonos von Sophokles, in denen verschiedene Figuren des ‚Fremden‘ skizziert werden, erscheint die Frage des Fremden als Frage des Fragens: „Besteht die Gastfreundschaft darin, dem Ankömmling Fragen zu stellen? Oder beginnt die Gastfreundschaft damit, dass man empfängt, ohne zu fragen?“ In Frage steht die Unterscheidung zwischen einer bedingten und der unbedingten Gastfreundschaft, die ‚Antinomie‘ zwischen den Gesetzen der Gastfreundschaft und dem Gesetz der Gastfreundschaft. Auch in Bezug auf biblische Beispiele, in denen die Gesetze der Gastfreundschaft über allem, auch über ethischen Verpflichtungen zu stehen scheinen, stellt Derrida die Frage: „Sind wir die Erben dieser Tradition der Gastfreundschaft? Inwieweit?“
Der Autor
Jacques Derrida (1930–2004) lehrte Philosophie in Paris und den USA.
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