Details
| Autor | Zulliger, Hans |
|---|---|
| Herausgeber | Fatke, Reinhard (Hg.) |
| Verlag | Psychosozial-Verlag |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 09.2023 |
| Format | 21 × 14.8 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 134 Seiten |
| Gewicht | 208 |
| Reihe | Psychoanalytische Pädagogik |
| ISBN | 9783837932966 |
»Wer Kindern helfen will, muss sie verstehen können.«
Zu diesem Klassiker
Das frei erfundene Spiel ist die eigentliche „Sprache“ des Kindes. Man muss sie erlernen, wenn man wirklichen Zugang zur kindlichen Psyche erhalten, wenn man „erziehen“ will.
Diesen Zugang finden nur wenige. Zulliger ist sogar überzeugt, „dass wir unsere Jugend meist missverstehen oder überhaupt nicht verstehen, weil wir anders als sie denken und erfassen und weil wir nicht wissen, was sie denkt und erfasst“.
Inhalt
Einführung von Reinhard Fatke
Vorwort
- 1 Das prälogische, animistisch-anthropomorphisierende, magische Denken der Kinder, ihre »Allmacht der Gedanken« und der Wiederholungszwang
- 2 Äußerungen des infantilen Totemismus
- 3 »Sangoi-Land«, eine Kinder-Kollektiv-Fantasie. Die Verknüpfung der infantilen Denkkategorien mit der Trieb-Entwicklung
- 4 Unterschiede zwischen der Erwachsenen-und der Kinderpsychotherapie. Geschichte der Entwicklung der Kinderpsychotherapie
- 5 Kinderpsychotherapie ohne Deuten unbewusster Inhalte. Die »reine Spieltherapie« und ihre theoretisch-psychologische Begründung – Beispiel vom »Talismann«
- 6 Über die Indikation zur Kinderpsychotherapie Eheleute, die ein »schwieriges«, neurotisiertes Kind nötig haben und seine Heilung verhindern müssen
Zusammenfassung / Zusätzliche Erläuterungen zu zentralen Begriffen und Konzepten des Buchs
Literatur / Editionsbericht von Reinhard Fatke
Der Autor
Hans Zulliger (1893-1965) war Schweizer Volksschullehrer, psychoanalytisch orientierter Psychotherapeut und Schriftsteller. Er gilt als einer der einflussreichsten Kinderanalytiker und bedeutendsten Lehrer innerhalb der psychoanalytischen Pädagogik. Zulliger war durch Oskar Pfister und Hermann Rorschach mit der Psychoanalyse Siegmund Freuds in Berührung gekommen und versuchte, die von diesem gewonnenen Erkenntnisse auf den Schulalltag zu übertragen, indem er beispielsweise die Figur des Lehrers als Ideal-Ich zu deuten versuchte oder das Spiel des Kindes als non-verbale Interaktion mit der Möglichkeit eines therapeutischen Zugriffs zu verstehen versuchte. Zulligers zahlreiche jugendpsychologische und pädagogische Publikationen wurden in 13 Sprachen übersetzt und machten ihn weit über die Schweiz hinaus bekannt.
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