Details
| Autor | Meyer-Enders, Gabriele |
|---|---|
| Herausgeber | Vollmer, Wolfgang (Fotoaufnahmen) (Hg.) |
| Verlag | KIKT |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 06.2020 |
| Format | Querformat |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Hardcover |
| Seiten/ Spieldauer | 124 Seiten |
| ISBN | 9783947344093 |
Zu diesem Foto- und Textband
Von Flensburg bis St. Gallen, von Aachen bis Berlin, von Boppard bis Erfurt - zwei Jahre waren Gabriele Meyer-Enders und Wolfgang Vollmer unterwegs, 36 Praxisräume für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie zu fotografieren und die Kolleginnen und Kollegen zu ihren Arbeitsräumen und ihren Vorstellungen dazu zu interviewen.
Dieser Überblick zeigt die unterschiedlichen Schwerpunkte, seien es kunst-, bewegungs- oder musiktherapeutische Akzente, Verhaltenstherapie, psychodynamische Therapie oder Analystische Therapie und eine große Breite der Arbeitssituationen: Einzelpraxis, Gemeinschaften, Kliniken oder kinderpsychiatrische Praxen. - Inhaltsreiche Textbeiträge von Hans Hopf, Gerd Lehmkuhl, Jürgen zur Nieden und einer Jugendlichen runden diesen interessanten Vorstellung der Räume ab.
Aus der umfassenden Einleitung der Autorin
"(...) Es ist anhand der Fotos sehr gut nachvollziehbar, wie sehr sich eine Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapiepraxis von einer Erwachsenenpraxis unterscheidet und unterscheiden muss - ganz unabhängig von der jeweiligen Fachrichtung. Der Aspekt der Triangulierung wird nicht nur durch die Beziehung zum Therapeuten, zur Therapeutin im Abstand zur Familie gebildet, sondern durch das jeweilige Material als Erleichterung, Unterstützung und neuer Erfahrung gelebt und im Als-ob-Modus geprobt. So unterschiedlich die Kinder und Jugendlichen in ihren Persönlichkeiten bei uns erscheinen, so vielfältig darf im Optimum das Material sein, das den Ausdruck der Gefühle, Themen, Bedürfnisse und erlebten Narrative anbietet und der Entwicklungsphase entspricht.
Besonders interessierte mich bei den Praxisbesuchen auch, ob es einen Unterschied in der Gestaltung der Räume zwischen Therapeutinnen und Therapeuten gibt. Hans Hopf hat sich dankenswerterweise dieses Themas angenommen und in seinem Beitrag anhand von Beispielen sehr wohl Unterschiede herausgearbeitet und benannt.(...)"
Stimmen zu diesem Buch
"(...) Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (KJP) Gabriele Meyer-Enders hat zusammen mit einem Freund und Fotografen Kolleginnen und Kollegen besucht. Wolfgang Vollmer hat mit geschultem Blick die besondere Atmosphäre der jeweiligen Praxis für psychisch kranke Kinder- und Jugendliche eingefangen: den Raum, das Therapiesetting, die Ausstattung, das Spielzeug. Die Fachfrau hat die 36 Praxisinhaberinnen und -inhaber interviewt zu den Entstehungsgeschichten ihrer Behandlungsräume, der Einrichtung oder bestimmten Gegenständen und daraus kurze Texte verfasst. „Viele spontane Entscheidungen bei der Praxiseinrichtung erwiesen sich später als emotionaler Akt. Abstinenz in der Einrichtung zu zeigen, ist selbst beim größten Bemühen nicht möglich und – wie wir immer wieder in den Gesprächen festgestellt haben – auch nicht wünschenswert“, schreibt Mayer-Enders in ihrem Vorwort.
Das wird deutlich zum Beispiel in der mit orientalischen Teppichen, Fellen und Stoffen ausgestatteten Praxis von Mahnaz Jafari in einem Berliner Altbau. Die Praxis strahlt Wärme, Gemütlichkeit und Gastlichkeit aus. Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin arbeitet viel mit Kindern, die einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben und sich hier sicher aufgehoben fühlen. (...)
Der Fotoband ist für alle KJP interessant, die sich Anregungen holen oder einfach mal einen neugierigen Blick in andere Praxen werfen wollen."
Aus einer Besprechung von Petra Bühring.im Deutschen Ärzteblatt
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