Details
| Autor | Auster, Paul |
|---|---|
| Verlag | Rowohlt Taschenbuch |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | Nachdruck der Ausg. 01.03.1995 |
| Format | 19 × 11,5 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 272 Seiten |
| Gewicht | 222 |
| Reihe | rororo |
| ISBN | 9783499135859 |
Zu diesem Roman
"Die Erfindung der Einsamkeit (engl.: The Invention of Solitude) ist ein teils autobiographischer, teils stärker essayistischer Prosaband des amerikanischen Autors Paul Auster, der 1982 veröffentlicht wurde. Im Januar 1979 stirbt unerwartet Paul Austers Vater. Für Auster ist es eine von Krisen bestimmte Phase seines Lebens. Finanzielle Schwierigkeiten belasten ihn, die Ehe mit Lydia Davis steht kurz vor der Trennung, der gemeinsame zweijährige Sohn Daniel erleidet eine schwere Lungenerkrankung.
Das Buch ist in zwei Teile aufgebaut, die einander bedingen und ergänzen.
Der erste Teil des Buches, Porträt eines Unsichtbaren, entsteht 1979 als unmittelbare Reaktion auf den Tod des Vaters, als Versuch der Aufarbeitung von Familiengeschichte und Verortung der eigenen Position im Leben des Vaters. "Er war im tiefsten, im unabänderlichsten Sinn ein Unsichtbarer. Unsichtbar für andere, und höchstwahrscheinlich auch unsichtbar für sich selbst. Als er noch lebte, habe ich ihn ständig gesucht, habe mich ständig bemüht, den abwesenden Vater zu finden, und jetzt, da er tot ist, glaube ich noch immer nach ihm suchen zu müssen." - Auster beschreibt die Annäherung und Indiziensuche im Elternhaus, in dem der Vater nach der Scheidung über fünfzehn Jahre lang allein gelebt hat. Die Ehe, generell der Umgang mit Frau und Kindern ist von Distanz und Unnahbarkeit geprägt. Samuel Auster ist ein verheirateter Junggeselle, ein Schweigender, der immer abwesend wirkt und kurz vor dem Aufbruch. (Die Figur des distanzierten Vaters wird immer wieder in Austers Werk auftauchen.) Seine Eltern sind Abkömmlinge galizischer Juden, die aus Europa immigrierten. Mit der Untersuchung der Hinterlassenschaft entfaltet sich schließlich ein Großteil Familiengeschichte. (...)" (Quelle: Wikipedia)
Pressestimmen
"´Die Erfindung der Einsamkeit´ ist ... ein überraschend leicht lesbares Buch von existentieller Wucht und beispielloser Wahrhaftigkeit ... Paul Auster, dessen Vorfahren aus Österreich kamen, erinnert an einen Robert Musil, der Hammett und Chandler gelesen hat." (Klaus Modick, Süddeutsche Zeitung)
Über den Autor
Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University und verbrachte einige Jahre in Frankreich. Heute lebt er in Brooklyn. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben zahlreichen Romanen auch Essays und Lyrik.
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