Details
| Autor | Gmelin, Otto F.; Saussure, Helene |
|---|---|
| Verlag | DuMont |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 1975 |
| Format | 18 × 11,5 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Kartoniert |
| Seiten/ Spieldauer | 164 Seiten |
| Abbildungen | Mit 44 Abb im Text |
| Reihe | dumont-kunst-taschenbücher, Band 21 |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-010139_AQ |
Zu dieser Ausgabe
Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zur Analyse der Traumtheorie von Freud und ihrer Philosophie- und Kunstgeschichtlichen Verarbeitung. Es zeichnet die Entwicklungslinien von Freuds Traumtheorie über Dada, alten und neuen Surrealismus und Pop Art bis zu den heutigen Schulen und gibt ihren Inhalten, Formen und Symbolen ein Struktursystem, das sich aus dem Freudschen Begriff des Zufalls aufbaut. Dabei wird deutlich, daß der Zufalls-Begriff der Surrealisten eine Umdeutung der Freudschen
Psychoanalyse war, die sich in allen nachfolgenden Stilrichtungen fortgesetzt hat. Außerdem wird der fragwürdige Gebrauch psychoanalytischer Erkenntnisse durch die Werbung ausgeleuchtet, eine Kritik, die zum Entwurf einer neuen Medientheorie führt.
Gmelin nimmt die Diskussion um Kunst und Medien unter dem Gesichtspunkt der Befreiung von Herrschaftsmechanismen auf und befragt die Erscheinungen der Massenkommunikation auf ihre politischen und geschichtlichen Bedingungszusammenhänge. Diese Analyse führt zu einer Theorie, wie die Funktion der Medien nach den Bedürfnissen einer richtig verstandenen Lebensqualität zu bestimmen ist. Damit könnten die Medien zur gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung der Menschen einen positiven Beitrag leisten und würden ihre jetzige Funktion der Meinungsmanipulation verlieren. Eine wichtige kulturphilosophische Schrift, die sowohl den Pädagogen wie den Kunsthistoriker interessiert, zugleich aber in das Feld der politischen Erwachsenenbildung hineinragt.
Zum Erhaltungszustand
Das Fachantiquariat der SFB verfügt über wenige gut bis sehr gut erhaltenes Exemplare; innen ohne Anmerkungen, Anstreichungen o. Ä.; die Folie des kartonierten Einbands kann herstellungsbedint in Teilen gelöst sein..
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