Details
| Autor | von Redecker, Eva |
|---|---|
| Verlag | S. FISCHER |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 11.03.2026 |
| Format | 21 × 13.3 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Hardcover |
| Seiten/ Spieldauer | 272 Seiten |
| Gewicht | 354 |
| ISBN | 9783103977240 |
Zu diesem Beitrag
Es geht ein Rechtsruck um die Welt, überall gewinnen autoritäre Kräfte an Macht und Einfluss. Dennoch laufen für die Autorin die ewig bemühten Analogien zur Zeit des Nationalsozialismus weitestgehend ins Leere: Der Faschismus der Gegenwart hat eine völlig neue Gestalt, die nicht leicht zu erkennen und noch schwerer zu erklären ist. In Redeckers wegweisender Analyse gewinnt sein diffuses Wesen an Kontur – und wird angreifbar. Seinen Kern verortet die Autorin in der Beschwörung eines unbedingten Besitzanspruchs, dessen Verteidigung über Leichen geht.
Inhalt
- Ausverkauf der Symbole oder warum wir einen Begriff des Faschismus brauchen
- Land der Ungleichzeitigkeit
- Energie der Endzeit
- »WER ABER VOM KAPITALISMUS NICHT REDEN WILL
- Die Unzeit nach dem Neoliberalismus
- Rechtsbrechender Liberalismus
- Verflixung oder die Tyrannei des Niemands
- Techfaschismus als Geschäft mit der Gedankenlosigkeit
- Projektion und Hohn: die Seele des Faschismus
- Der possessive Charakter und seine Listideologien
- Keine Bleibe, nirgends: faschistisches Klima als Naturgewalt
- Eingedenken und Gegenstrategien
Dank
Anmerkungen
Die Autorin
Eva von Redecker, geboren 1982, ist Philosophin und freie Autorin. Von 2009 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität und als Gastwissenschaftlerin an der Cambridge University sowie der New School for Social Research in New York tätig. 2020/2021 hatte sie ein Marie-Skłodowska-Curie-Stipendiatium an der Universität von Verona inne, wo sie zur Geschichte des Eigentums forschte; 2023/2024 war sie »Metropolschreiberin Ruhr«. - Eva von Redecker beschäftigt sich mit Kritischer Theorie, Feminismus, Kapitalismuskritik und Autoritarismus, sie schreibt Beiträge für u.a. »Die ZEIT«, »The Guardian« oder das »Philosophie Magazin«. Zuletzt erschienen ihre Bücher »Bleibefreiheit«, »Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen« (2020) und sie verfasste das Vorwort zur Jubiläumsausgabe der »Dialektik der Aufklärung«.
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