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Zu viele Teufel im Land

Aufzeichnungen eines Afrikareisenden

Details

Verlag EVA Europäische Verlagsanstalt
Auflage/ Erscheinungsjahr Neuauflage 1993
Format 12,5 × 19 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 190 Seiten
ISBN 3-434-46205-8

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»Die Sehnsucht nach der unbekannten Ferne, die uns weitergetragen hat, gibt seinen Farben eine geheimnisvolle Leuchtkraft. Am Rande des Weges sitzen unheimliche schwarze Vögel, Geier und Krähen um ein gefallenes Rind. Die Sonne geht rot hinter den Schirmakazien unter. Ein blauer Mond taucht die Savanne in Geheimnis, schwarze Bäume strecken verzweifelte Äste in den Glanz.« Paul Parin

Zu diesem Buch

»Die Aufzeichnungen eines Afrikareisenden« sind ein Rückblick auf acht abenteuerliche Reisen, die der Autor und Begründer der Ethnopsychoanalyse von 1954 bis 1977 zusammen mit Goldy Parin-Matthèy, Ruth und Fritz Morgenthaler unternommen hat. Die Erzählungen haben in den 30 Jahren seit dem ersten Erscheinen des Buches (1985), nichts an Frische und Aktualität verloren. Im Gegenteil, das Buch zeugt von der großen dichterischen Erzählkraft des Autors und zieht den Leser, die Leserin (erneut) in seinen Bann.

Geographische Phänomene wie die Sahara oder der Regenwald an der Elfenbeinküste mit der verrufenen, verwunschenen Stadt Tabou; ethnographische Erfahrungen wie die bei den Amharen in Äthiopien oder den Nomadenstämmen der Tuareg; psychosoziale Beziehungen wie die zwischen dem älteren und dem jüngeren Bruder, die, quer durch das »moderne« Afrika, alte Traditionen neu prägen; oder politische und ökonomische Eingriffe, die – vor allem in der Sahelzone – der großen Dürre vorausgingen; diese Themen bilden die Brennpunkte der Erzählungen. Der Europäer, der dort reist, begegnet den Auswirkungen dessen, was die europäischen Kolonisatoren einst in Gang gesetzt haben …

Über den Autor

Paul Parin, geboren 1916, ist in Slowenien aufgewachsen. 1942 promovierte er in Zürich in Medizin. Seit 1952 praktiziert er als Psychoanalytiker in Zürich. Mit Fritz Morgenthaler gilt er als der Begründer der Ethnopsychoanalyse. Zahlreiche ethnopsychoanalytische Forschungsreisen nach Afrika und nachfolgende Publikationen »Die Weißen denken zuviel«, »Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst«, »Zu viele Teufel im Land« zusammen mit Fritz Morgenthaler und seiner Frau Goldy. Weiterhin erschien von ihm das Buch »Das Faschismus-Syndrom«, das ihm zum 80. und Goldy zum 85. Geburtstag gewidmet ist.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als verlagsfrischer Archivbestand; in dieser Ausgabe vergriffen; eine Neuauflage zu einem höheren Preis ist beim Verlag Drave verfügbar.

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