Bestelltelefon: 0800 588 78 30

Briken, Peer; Dekker, Arne; Döring, Nicola; Hoyer, Jürgen; Matthiesen, Silja; Richter-Appelt, Herta (Hg.)

Zeitschrift für Sexualforschung

Sexualität darstellen – Sexualität denken

Details

Verlag Thieme
Auflage/ Erscheinungsjahr 4 Ausgaben im Jahr
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Broschiert
Seiten/ Spieldauer je Ausgabe ca. 120 Seiten
ISSN 0932-8114

Kauf-Optionen


Merkliste

Zum Konzept

Schwerpunkte der Zeitschrift für Sexualforschung

  • Originalarbeiten aus empirischer und klinischer Forschung
  • Aktuelle Studien zur Sexual- und Geschlechtstheorie
  • Debatten zu aktuellen sexualpolitischen Fragen
  • Informative Kasuistiken
  • Buchbesprechungen

Die Zeitschrift für Sexualforschung ist im Social Science Index SSCI gelistet.

Zeitschrift für Sexualforschung in neuem Gewand ab Ausgabe 01.2019

(...) Aus dem Editorial des aktuellen Hefts:

„Seit 1988 gibt es die ‚Zeitschrift für Sexualforschung‘ (ZfS). Sie erscheint seit 1999 im Georg Thieme Verlag, in den frühen Jahren wurde sie im Ferdinand Enke Verlag verlegt. Es war die ursprüngliche Intention der Herausgebenden, mit der neuen Zeitschrift an eine deutschsprachige sexualwissenschaftliche Tradition anzuschließen, die 1933 von den Nationalsozialisten gewaltsam unterbrochen worden war. Sie sollte eine Plattform für gesellschaftswissenschaftliche, klinische und sexualpolitische Beiträge mit einer emanzipatorischen Ausrichtung werden (zeitweise war der Titel ‚Zeitschrift für Sexualwissenschaft und Sexualpolitik‘ im Gespräch). Das rot-weiße Layout und das handliche Format stammen aus dieser Zeit und stehen für den politischen Anspruch, die Interdisziplinarität mit der Verbindung zu den Kultur- und Sozialwissenschaften und die Idee der Lesefreundlichkeit.

Nun haben sich die Herausgebenden und der Thieme Verlag für ein neues Format entschieden, und das gilt es zunächst einmal auszuhalten – uns geht es da nicht anders. Aber das neue Gewand ist auch ein Ausdruck davon, dass die Zeitschrift sich entwickelt: Tempora mutantur et nos mutamur in illis – die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen. Durch das neue Layout halten wir Schritt mit internationalen Wissenschaftsstandards und betonen die Nähe zur Medizin und die Zugehörigkeit zu einem der renommiertesten und international bedeutendsten Medizinverlage, den man durch sein traditionell blau-weißes Gewand schon von weitem erkennen kann.

Die Medizin als Ort einer sich interdisziplinär und kritisch verstehenden Sexualwissenschaft ist problematisch – aber das ist durch ein Gewand auch nicht zu ändern oder gar zu verdecken. Kritiker_innen eines klinischen Mainstreams und Vertreter_innen der kritischen Sexualwissenschaft, wie die Gründer der Zeitschrift, kamen aus den medizinischen Fakultäten. Die Fachgesellschaft, deren Organ die Zeitschrift ist, ist (allerdings sicher nicht ausschließlich) auch eine medizinische Fachgesellschaft. Viele Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) sind therapeutisch oder klinisch tätig, interessieren sich für klinisch-sexualwissenschaftliche Themen, lassen sich durch Praxisbeiträge bereichern, aber auch durch Themen jenseits von Therapie und Medizin gerne irritieren oder informieren.“ (...)

Redaktion

  • Prof. Dr. med. Peer Briken
  • Dr. rer. pol. Ute Lampalzer
  • Dr. phil. Silja Matthiesen
  • Dr. phil. Timo O. Nieder

Wissenachftlicher Beirat

Christoph Ahlers, Berlin · Josef Christian Aigner, Innsbruck · Sabine Andresen, Frankfurt/Main · Robin Bauer, Stuttgart · Sophinette Becker, Frankfurt/Main · Thorsten Benkel, Passau · Michael Berner, Karlsruhe · Wolfgang Berner, Wien · Michael Bochow, Berlin · Maika Böhm, Merseburg · Lorenz Böllinger, Bremen · Elmar Brähler, Leipzig · Christina von Braun, Berlin · Franziska Brunner, Hamburg · Melanie Büttner, München · Ulrich Clement, Heidelberg · Martin Dannecker, Berlin · Arne Dekker, Hamburg · Ralf Dose, Berlin · Johannes Fuß, Hamburg · David Garcia Nuñez, Basel · Günter Grau, Berlin · Herbert Gschwind, Frankfurt/Main · Annette Güldenring, Heide · Margret Hauch, Hamburg · Rainer Herrn, Berlin · Dagmar Herzog, New York · Andreas Hill, Hamburg · Stefan Hirschauer, Mainz · Roland Imhoff, Mainz · Sara Jahnke, Jena · Vera King, Hamburg · Verena Klein, Hamburg · Dietrich Klusmann, Hamburg · Hans-Ludwig Kröber, Berlin · Rüdiger Lautmann, Berlin · Sven Lewandowski, Bielefeld · Hagen Löwenberg, Mühlheim an der Ruhr · Reinhard Maß, Marienheide · Stefan Nagel, Bad Doberan · Konstanze Plett, Bremen · Udo Rauchfleisch, Basel · Reimut Reiche, Frankfurt/Main · Martin Rettenberger, Wiesbaden · Ulrike Schmauch, Frankfurt/Main · Alexander Schmidt, Mainz · Gunter Schmidt, Hamburg · Heinz-Peter Schmiedebach, Berlin · Imke Schmincke, München · Norbert F. Schneider, Wiesbaden · Verena Schönbucher, Zürich · Katinka Schweizer, Hamburg · Volkmar Sigusch, Frankfurt/Main · Kurt Starke, Zeuckritz · Bernhard Strauß, Jena · Kirsten von Sydow, Hamburg · Leonore Tiefer, New York · Stefan Timmermanns, Frankfurt/Main, · Julia Velten, Bochum · Paula-Irene Villa, München · Heinz-Jürgen Voß, Merseburg · Martin Wazlawik, Münster · Konrad Weller, Merseburg · Claudia Wiesemann, Göttingen · Volker Woltersdorff, Berlin

Bezugsinformation

Es erscheinen jährlich vier Ausgaben.

Rezensionen

Sie sind eingeladen, Ihre Meinung zum Buch, durchaus auch eine vollständige Rezension, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, unpassende Kommentare zu löschen.

  • 1

Der Artikel wurde in den Warenkorb gelegt.

weiterstöbern zum Warenkorb