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Die Weissen denken zu viel

Psychoanalytische Untersuchungen bei den Dogon in Westafrika (Neuausgabe)

Details

Verlag CEP Europäische Verlagsanstalt
Auflage/ Erscheinungsjahr 6. Aufl.; 11.2012
Format 12,6 × 4,3 × 20,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 644 Seiten
ISBN 9783863930219

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49,90 €


Merkliste

"Die Weißen denken zuviel, und dann machen sie viele Sachen; und je mehr sie machen, umso mehr grübeln sie. Und dann verdienen sie viel Geld, und wenn sie viel Geld haben, machen sie sich Sorgen, daß das Geld verloren gehen könnte und sie keins mehr haben. Dann denken sie noch mehr und machen noch mehr Geld und haben nie genug. Dann sind sie nicht mehr ruhig. So kommt es, daß sie nicht glücklich sind." Ein Dorfchef aus Mali

Zu diesem Buch

Die Weißen denken zuviel ist legendäres Kultbuch und Fachbuch in einem: Erstmals 1963 erschienen, danach vielfach wiederaufgelegt, ist dieses Buch das erste Zeugnis einer wissenschaftlichen Methode, die das Denken und Forschen einer ganzen Generation von Psychoanalytikern und Ethnologen beeinflußt hat.

Insgesamt sechs Afrika-Expeditionen haben die Autoren unternommen, um mit Hilfe einer aus der Psychoanalyse entwickelten Gesprächstechnik das Seelenleben westafrikanischer Völker zu untersuchen. In diesem Band sind es die Dogon, ein Volk in Mali, dessen fremde, ferne und märchenhafte Welt aus den Gesprächen mit den Autoren unmittelbar zu uns spricht.

Die Verfasser, die als Psychoanalytiker in Zürich arbeiteten, haben auf ihren Afrikareisen versucht, mit den Menschen dort ins Gespräch zu kommen und sie gebeten, frei heraus zu erzählen, wie ihre Einschätzungen über ihre Gemeinschaften, das Leben sind und wie und was sie als Mtglieder ihres Stammes fühlen und denken.

Das Buch gibt dreizehn dieser Gespräche wieder, die sich jeweils über viele Stunden erstreckten. In einem weiteren Teil des Buches bieten die Autoren Hintergrundinformationen an, die dem Leser das ›Verstehen‹ dieser Gespräche erleichtern sollen.

Über den Autor

Paul Parin, geboren 1916, gestorben 2009, war Neurologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller. Er schloss sich als Arzt der jugoslawischen Partisanenarmee (1944/ 45) an. Nach dem Krieg folgte eine Ausbildung zum Neurologen und Psychoanalytiker. Der Lehre Sigmund Freuds folgend, praktizierte Paul Parin bis 1990 gemeinsam mit seiner Frau, der Analytikerin Goldy Parin-Matthey, und dem Neurologen und Psychoanalytiker Fritz Morgenthaler in Zürich. Die drei unternahmen zahlreiche Forschungsreisen, vor allem nach Westafrika.

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