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Extrem RAR!

Nemes, Livia; Berenyi, Gabor (Hg.)

Die Budapester Schule der Psychoanalyse

Details

Verlag Akademiai Kiado
Auflage/ Erscheinungsjahr 1999
Format 17 × 24 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden
Seiten/ Spieldauer 407 Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-004906_MA

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Zu diesem Band

Dieser Studienband möchte, ausgehend von Sandor Ferenczi, mit der historischen Entwicklung jenes Beitrages bekannt machen, der in der Benennung von Michael Balint gewöhnlich als Budapester Schule der Psychoanalyse bezeichnet wird. Es soll keine Rekonstruktion der Geschichte der ungarischen Psychoanalyse werden. Der vorliegende Band enthält Originalstudien, über den versuchen werden soll, den Weg der psychoanalytischen Denkweise aufzuzeigen, den die ungarischer Analytiker im In- und Ausland beschritten und der von den Kritikern (J. Dupont, A. Haynal, S. Lorand u.a.) als ein spezifisch ungarischen Beitrag gewürdigt wird.

Bei der Auswahl der Beiträge haben die Herausgeber sich bemüht, typische Themen und Artikel für die skizzierten Perioden und die genannten Autoren zusammenzutragen. Den Autoren versuchten sie möglichst Kritiker ungarischer Herkunft zur Seite zu stellen, die, auch wenn sie heute verstreut in allen Teilen der Welt leben, doch durch eine gemeinsame Vergangenheit, eine gemeinsame Kindheit, eine gemeinsame Muttersprache und eine gemeinsame wissenschaftliche Denkweise verbunden sind. So ist eine Narration entstanden, die vielleicht nicht nur einen subjektiven Bericht illustriert, sondern auch etwas von der Budapester Schule der Psychoanalyse vermittelt, das nachempfunden und akzeptiert werden kann.

Eine unentbehrliche Veröffentlichung für Psychologen, Psychoanalytiker und alle jene, die sich für die Geschichte der psychoanalytischen Bewegung interessieren.

Aus dem Inhalt

I. Ferenczi und sein Kreis

  • Ferenczi, Sandor: Das Problem der Unlustbejahung. Fortschritte in der Erkenntnis des Wirklichkeitssinnes
  • Lorand, Sandor: Sandor Ferenczi - Pioneer of Pioneers
  • Roheim, Geza: Psychoanalyse und Anthropologie
  • Muensterberger, Werner: In Search of Human Origins: Geza Roheim's Legacy
  • Pfeifer, Sigmund: Äußerungen infantil-erotischer Triebe
    im Spiele. Psychoanalytische Stellungnahme zu den wichtigsten Spieltheorien
  • Hidas, György: Anton von Freund

II. Zwischen den beiden Weltkriegen

  • Balint, Michael: Frühe Entwicklungsstadien des Ichs. Primäre Objektliebe
  • Balint, Alice: Liebe zur Mutter und Mutterliebe
  • Dupont, Judith: Michael Balint. Analysant, eleve, ami et successeur
    de Sandor Ferenczi
  • Hermann, Imre: Die Psychoanalyse als Methode
  • Hermann, Alice: Der Anklammerungstrieb
  • Haynal, Andre: Dans le sillage de Sandor Ferenczi, precurseur de la theorie du cramponnement
  • Abraham, Nicolas: Introduction a Hermann
  • Rotter, Lillian: Zur Psychologie der weiblichen Sexualität
  • Benz, Andreas: Vorrede zu Lillian Rotter
  • Nemes, Livia: Das Schicksal der ungarischen Psychoanalytiker in den Jahren des Faschismus

III. Nach 1945 in Ungarn und im Ausland

  • Bak, Robert C: Being in Love and Object Loss
  • Stein, Martin H.: On Robert Bak
  • Peto, Andrew: To Cast Away. A Vestibular Forerunner of the Superego
  • Szekely, Lajos: Die schöpferische Pause
  • Szekacs-Schönberger, Stephen: Transparency, Creativity and Interpretation
  • Haynal, Andre E.: Der psychoanalytische Prozeß: eine Symphonie im Dreitakt
  • Vikar, György: Observations on the Elaboration of Psychic Trauma

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Bei der SFB als ein annähernd verlagsfrisches Archivexemplar verfügbar; beim Verlag vergriffen.

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