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Neuausgabe

Boston

Roman. - Neuausgabe

Details

Verlag Manesse
Auflage/ Erscheinungsjahr 19.06.2017
Format 22,2 × 14,4 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 1040 Seiten
Gewicht 1020
ISBN 9783717523802

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42,00 €


Merkliste

Zu diesem dokumentarischen Roman,

den der Manesse Verlag dankenswerterweise in 2017 neu aufgelegt hat. Ausnehmend befremdlich, daß dieser - und zahlreiche andere renommierte - Autor(en) bei deutschsprachigen Verlagen überhaupt nicht in Kurs ist, obschon seine herausragend recherchierten Reportagen und Romane gerade derzeit so verblüffend aktuell und aufschlußreich sind.

Upton Sinclair, engagierter Romancier und Gesellschaftskritiker, inszenierte die realen Geschehnisse der Zwanzigerjahre als fesselndes literarisches Epochendrama.

Glamour, Jazz und endlose Partys: Das waren die Roaring Twenties. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit – Upton Sinclair zeigt seinen Leserinnen und Lesern die ganze. Denn während die Happy Few feierten und ihre Privilegien und Sonderrechte zu weiterer Gewinnakkumulation skrupellos nutzte, wurden die von der Hand in den Mund lebenden Massen mittels brutaler Klassenjustiz niedergehalten.

Am Beispiel der einflussreichen Ostküsten-Sippe Thornwell zeigt «Boston», wie das System staatlich sanktionierter Korruption funktionierte. Als Kulminationspunkt dient der Schauprozess gegen die zwei bekanntesten Justizopfer der amerikanischen Geschichte, Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, die 1927 wegen Mordes hingerichtet wurden. In diesem ergreifenden Buch geht es um die moralische Glaubwürdigkeit offizieller Repräsentanten und Institutionen, um Menschenliebe und Bürgerpflicht, um Gerechtigkeit und den Mut zur Wahrheit.

Pressestimmen zur Neuausgabe

»›Boston‹ bietet eine erschütternd aktuelle Schilderung kapitalistischer Verrohung und zeigt auf, mit welchen Mitteln herrschendes Recht gebeugt werden kann. Die Neuübersetzung orientiert sich vor allem in der vielschichtigen Figurenrede stärker am Original. Eine Wiederentdeckung, die es in sich hat.«,

Deutschlandfunk Kultur, auf; Buchkritik, Maike Albath

»Sinclair führt vor, wie Justiz und Kapital an einem Strang zogen: Es ging ihnen nur um Profit und Eigeninteressen. ... 90 Jahre danach wirkt vieles davon erschreckend aktuell.«

 FALTER , Wien, in der Rubrik ´Klassiker des Monats`, von Sebastian Fasthuber

Der Autor

Upton Sinclair (1878–1968), in einfachsten Verhältnissen aufgewachsen, war seit seinem Erstling „The Jungle“ als „mudraker“ verschrien: als Autor, der mit seinen Werken Dreck aufwühlt. Über „Oil!“ (1927) ließ der Autor stolz verlauten, dieser Roman „voller Abenteuer und sozialer Gegensätze“ sei sein am gründlichsten recherchiertes Werk überhaupt.

Rezensionen

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