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Abiku. Gedichte

Fotografien von Barbara Klemm und Robert Lebeck (Normalausgabe)

Details

Verlag Reche, Th P
Auflage/ Erscheinungsjahr Erste Auflage; 01.01.2012
Format 30,5 × 20,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 104 Seiten
Abbildungen 48 schw.-w. Fotos, im Duoton gedruckt
Gewicht 735
ISBN 9783929566895

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43,00 €


Merkliste

Vom Nobelpreisträger und beiden Fotografen signierte Erstausgabe

Zu diesem Buch

Frühe Gedichte des Nobelpreisträgers in zweisprachiger Ausgabe mit achtundvierzig Schwarzweißphotographien von Barbara Klemm und Robert Lebeck, im Duoton gedruckt, Großformat 30,2 x 20,6 cm, Erstausgabe.

Die in dieser Ausgabe erstmals in deutscher Übertragung veröffentlichten Gedichte des Nobelpreisträgers entstanden zu einer Zeit, als Wole Soyinka sich gegen das totalitäre Militärregime engagierte, das ab 1966 in wechselnder Besetzung Nigeria beherrschte.

In seinem Werk konfrontierte Soyinka das soziokulturelle Erbe mit einer sich rasant verändernden, technikgeprägten und ihrer Wurzeln beraubten Gesellschaft, die von den Machthabern diktatorisch kontrolliert und unterdrückt wird. Die Gedichte zeigen Freiräume auf; trotz aller Hermetik finden sie den Ausgangspunkt im realen Ereignis – sei es der Tod einer Freundes, ein Autounfall, die Geburt der Tochter Moremi oder die Berührung einer Spinnwebe im Dunkeln.

Damals reisten auch beide Photographen nach Nigeria: 1960 Robert Lebeck, um für die Illustrierte Kristall auf einer Tour quer durch Afrika den Beginn der postkolonialen Epoche festzuhalten, 1974 Barbara Klemm, um einen befreundeten Arzt zu besuchen, der im Grenzgebiet zu Kamerun im Rahmen der Entwicklungshilfe arbeitete. Während Lebeck in Ibadan wohnte und Universität, Parlamentsversammlung, Stadt- und Straßenleben auf dem Schwarzweißnegativfilm festhielt, bewegte sich Barbara Klemm auf Nebenwegen mit der Kamera durchs Hinterland.

Pressestimmen

"Reche hat wieder einmal ein Buch gestaltet, das zum Gesamtkunstwerk geworden ist. Die Lyrik Soyinkas begleiten Schwarzweiß-Bilder von zwei Meisterphotographen: Barbara Klemm und Robert Lebeck haben Szenen afrikanischen Lebens eingefangen, Momentaufnahmen von Existenzen am Rand des archaischen Erbes und auf dem Sprung in eine Moderne, die am Horizont erscheint wie ein Menetekel. In den Gesichtern der namenlosen Menschen aber spiegeln sich die Ängste und das Sehnen, wie es auch aus den Versen des Doichters aus Nigeria zu uns spricht: "Wenn Dunkelheit sich sammelt kann ich die Welt / In todgeweihten Reflexen tanzen / Oder breite ihre Wahrheiten aus / In einem Schattenspiel der Zweifel." Bern Noack in den Nürnberger Nachrichten

Rezensionen

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