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Sündenfall und Schuld in ihrer Bedeutung für die Psychoanalyse

Theologische, philosophische und psychoanalytische Perspektiven

25.11.2017–26.11.2017

Heidelberg (Deutschland)

Aus der Tagungsankündigung

Die biblische Erzählung vom Sündenfall konfrontiert uns mit dem Bild eines Ereignisses, dessen zeitlose Symbolik Auslegungen in vielerlei Richtungen erfahren hat. Auf eine kurze Formel gebracht, handelt dieses Ereignis auf der einen Seite vom Entzug der ursprünglichen Gottesnähe, vom Verlust anfänglicher Fülle, Einheit und Geborgenheit. Auf der anderen Seite markiert es innerhalb eines Kontextes primärer Schuldhaftigkeit den Schnitt, durch den der Mensch zur Erfahrung von Differenz und Getrenntheit gelangt, mit anderen Worten überhaupt erst in das Stadium von Selbstbewusstheit und Subjektwerdung eintritt. Aus diesem existenziell grundlegenden Zusammenhang erhellt sich die Bedeutung, das der Sündenfall nicht nur für das theologische, sondern auch das philosophische, anthropologische und psychologische Denken gewonnen hat.

Das hier angekündigte Seminar führt Perspektiven der jüdischen (rabbinischen, kabbalistischen) Schriftauslegung mit denen christlicher Deutung zusammen. Daneben treten philosophisch-anthropologische und psychoanalytische Zugänge. Die ausgewählten Fragestellungen konvergieren in der Bedeutsamkeit der Sündenfall- und Schuldthematik für die psychotherapeutische Praxis.

Veranstalter

C. G. Jung-Institut München e. V.

Website zur Veranstaltung

https://www.jung-institut-muenchen.de//index.php?id=11

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