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Biografische Erbschaften: Transgenerationale Perspektiven in der Biografiearbeit

Interdisziplinäre Tagung an der Universität Siegen in Kooperation mit dem Fachverband für Biografiearbeit

22.09.2017–23.09.2017

Siegen (Deutschland)

Aus der Einladung zu dieser Tagung

(...) Mit der Fachtagung nähern wir uns verschiedenen „biografischen Erbschaften" auf kollektiver und individueller Ebene. Jede Generation gibt der nächsten ihre emotionalen Erfahrungen weiter, die negativen und die positiven.

  • Insbesondere der Nationalsozialismus, die Weltkriege und ihre Folgen in und für Familien wirken bis in unsere Gegenwart hinein.

Die Verbrechen unserer Vorfahren, traumatische Kriegserlebnisse oder Menschen, die damals zu Opfern geworden sind, prägen, oft still und unbewusst, das Leben der nachfolgenden Generationen. Aber auch andere, innerfamiliäre Erbschaften werden weitergegeben und führen zu Wiederholungen, unbewussten Loyalitäten und Fortführungen von Mustern in der Lebensgeschichte von Familien.

Die Möglichkeiten und Grenzen von Biografiearbeit in unterschiedlichen Kontexten wie Beratung, Therapie und Bildungsarbeit für verschiedene Alters- und Zielgruppen werden wir in Theorie und Praxis in den Blick nehmen.

Die Tagung richtet sich an alle, die in ihrem beruflichen Umfeld biografisch arbeiten, besonders aber an Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Ärztinnen und Ärzte und Personen in weiteren psychosozialen Berufsfeldern.

  • Wir freuen uns auf Ihr Kommen,

Prof. Dr. Simon Forstmeier (Universität Siegen), Thomas Schollas, Birgit Lattschar und Elisabeth Christa Markert (Fachverband für Biografiearbeit)

Veranstalter

Universität Siegen
Fachverband für Biografiearbeit FaBia e.V.

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