Details
| Autor | Bormuth, Matthias |
|---|---|
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 30.10.2025 |
| Format | 20 × 12.2 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 174 Seiten |
| Gewicht | 184 |
| ISBN | 9783751820790 |
Zu diesem Buch
Geleitet von ihrer persönlichen Erfahrung der Unheimlichkeit der Welt will Hannah Arendt deren totalitäre und technologische Versuchungen bedenken und begreifen. So begegnet sie ihrer Zeit mit einem Denken der Freiheit, das auch fünfzig Jahre nach ihrem Tod von höchster Aktualität ist. Hannah Arendt, so zeigt Matthias Bormuth anhand ihrer Werke, ist die sokratische Denkerin der Moderne: Nur der Mensch, der für sich sein kann, ist auch fähig, der Welt zu begegnen
In seinem ideengeschichtlichen Porträt entlang ihrer wichtigsten Werke bringt der Medizinethiker und Kulturwissenschaftler Matthias Bormuth das Denken Hannah Arendts im Spiegel der Gegenwart ganz nah. Er bietet dabei eine gute Einführung rund um die Lektüre der Texte Hannah Arendts. Dabei folgt er Arendts Lebensspuren, von ihren Anfängen in der deutschen Existenzphilosophie über die politische Wende 1933, ihr zionistisches Engagement im Pariser Exil und ihre Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus an ihrem Alter Ego Rahel Varnhagen bis hin zu ihrer Zeit in New York. Ab 1941 lanciert sie als Public Intellectual ihre Sozialphilosophie, die seit Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft die internationale Debatte prägt, und löst als kritische Journalistin mit Eichmann in Jerusalem eine weltweite Kontroverse um gedankenloses Handeln und gesellschaftliche Verantwortung aus. Ihr leidenschaftliches Nachdenken schafft eine »Signatur der Pluralität«, die im einzelnen Menschen beginnt und sich im Dialog mit anderen weiter entfaltet.
Der Autor
Matthias Bormuth, 1963 geboren, ist Medizinethiker und Kulturwissenschaftler, hat seit 2012 die Heisenberg-Professur für Vergleichende Ideengeschichte an der Universität Oldenburg inne und leitet dort das Karl-Jaspers-Haus. Er edierte Werke von Hannah Ahrendt, Karl Jaspers sowie Max Weber und veröffentlichte zahlreiche eigene Monografien, zuletzt Mit einer Handvoll Sand. Ingeborg Bachmann als Philosophin (2010).
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