Details

Autor Schlemmer, Elisabeth
Verlag ars una
Auflage/ Erscheinungsjahr 1992
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 147 Seiten
Reihe Deutsche Hochschuledition, Band 20
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 3893910204

Vorbemerkung der Autorin zu dieser Arbeit

Die vorliegende Arbeit wurde 1989 an der Ludwig-Maximilians-Universität München als Dissertation unter dem Titel Psychodynamische Aspekte einer Allgemeinen Didaktik eingereicht. Sie entstand unter thematischer Anregung und wissenschaftlicher Betreuung von Prof. Dr. Hans Schiefele, Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie. Für seine wissenschaftliche und menschliche Unterstützung bedanke ich mich besonders.

Dank schulde ich auch Prof. Dr. Kurt Singer, Institut für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie, dem Korreferenten meiner Dissertation, für seine Anregungen und freundliche Hilfe.
Die Dissertation wurde für die Veröffentlichung teilweise überarbeitet und durch modellhafte Ausführungen zur Handlungsperspektive einer psychodynamisch orientierten Didaktik ergänzt.

München, Okt. 1991 / Elisabeth Schlemmer

Aus dem Inhalt

Vorbemerkungen / Einleitung

1. Psychologische Theorien und Didaktik

  • 1.1 Die methodische Problematik psychologischer Didaktiken
  • 1.2 Die Bedeutung von Emotion und Kognition in didaktischen Theorien
    1.2.1 Der Verweis auf den Zusammenhang von Emotion und Kognition in der Schulwirklichkeit
    1.2.2 Die Betonung des Zusammenhangs von Emotion und Kognition in neueren Konzepten
  • 1.3 Der Zusammenhang von Emotion und Kognition in psychoanalytischen Konzepten
  • 1.4 Thesenstellung zur Erarbeitung psychodynamischer Faktoren des Unterrichts

2. Psychoanalyse und Schule

  • 2.1 Historischer Abriß
  • 2.2 Methodische Abhandlung
    2.2.1 Das methodische Verfahren der Psychoanalyse
    2.2.2 Die Übertragbarkeit der psychoanalytischen Methode auf pädagogische Problembereiche
    2.2.3 Die Methode der "teilnehmenden Beobachtung" und ihre Bedeutung im pädagogischen Feld
  • 2.3 Begriffliche Abhandlung
    2.3.1 Der prophylaktisch-therapeutische Aspekt
    2.3.2 Der hermeneutisch-idealisierende Aspekt
    2.3.3 Der technisch-rezeptive Aspekt
  • 2.4 Handlungskonzepte und ihre Kritik
    2.4.1 Aichhorns Übertragungskonzept
    2.4.2 Zullingers "deutungsfreies" Handlungskonzept
    2.4.3 Zusammenfassender Vergleich
  • 2.5 Die Revision und Erweiterung der psychoanalytischen Pädagogik
    2.5.1 Erweiterung um den Beziehungsaspekt
    2.5.2 Beachtung des pädagogischen Feldes
    2.5.3 Betonung des Zusammenhanges von Realitätsbeziehung und Triebentwicklung
    2.5.4 Übertragung interaktionistischer Konzepte auf die psychoanalytische Pädagogik
    2.5.5. Theoretische Erweiterungen
        2.5.5.1 Objektbeziehungstheorie und Pädagogik
        2.5.5.2 Ich-Psychologie und pädagogisch bedeutsame Alternativkonzepte zum Freudschen Triebkonzept
    2.5.6 Folgerungen
        2.5.6.1 Kausale und finale Bestimmung des menschlichen Handelns
        2.5.6.2 Forderung einer Konfliktanalyse im pädagogischen Feld
  • 2.6 Schulpädagogischer Ausblick
  • 2.7 Unterricht und Psychoanalyse -Folgerungen für eine Didaktik unter psychodynamischem Aspekt

3. Psychoanalyse und Lernen

  • 3.1 Elemente der behavioristischen Lerntheorie und ihre Kritik
  • 3.2 Merkmale des Lernens unter psychodynamischem Aspekt
  • 3.3 Das Modell des "psychischen Apparates" und die Sozialisation von Lernprozessen
    3.3.1 Der ökonomische Aspekt
    3.3.1.1 Wahmehmungs- und Denkidentität
    3.3.1.2 Lernbegriffliche Einordnung von Wahmehmungs- und Denkidentität
    3.3.2 Der topische Aspekt
    3.3.3 Der strukturelle Aspekt
        3.3.3.1 Das Es
        3.3.3.2 Das Ich
        3.3.3.3 Das Über-Ich
        3.3.3.4 Der Zusammenhang der drei strukturellen Komponenten und ihre pädagogische     Relevanz
    3.3.4 Der dynamische Aspekt
        3.3.4.1 Formen der Abwehr
        3.3.4.2 Die Verdrängung
        3.3.4.3 Die Sublimierung
    3.3.5 Der adaptive Gesichtspunkt
  • 3.4 Lernen im Unterricht - Folgerungen
  • 3.5 Identifikation und die Lehrer-Schüler-Beziehung
    3.5.1 Identifikation mit dem Modell
    3.5.2 Identifikation in der Schulwirklichkeit - Problemstellung

4. Psychodynamische Aspekte und Didaktik

  • 4.1 Bernfelds Kritik an der Didaktik
  • 4.2 Moderne psychodynamische Ansätze im didaktischen Feld
  • 4.3 Folgerungen für die Untersuchung der Didaktik unter psychodynamischem Aspekt
  • 4.4 Das Begriffsfeld von Didaktik
  • 4.5 Zielsetzungen in didaktischen Theorien
    4.5.1 Die Zielsetzungen der bildungstheoretischen Didaktik
        4.5.1.1 Wenigers Didaktik als Bildungslehre
        4.5.1.2 Klafkis Kategoriale Bildung
        4.5.1.3 Kritische Zusammenfassung
    4.5.2 Die Zielsetzungen der lehr- bzw. lerntheoretischen Didaktik
        4.5.2.1 Die didaktische Analyse der "Berliner Schule"
        4.5.2.2 Kritische Zusammenfassung
     4.5.3 Ergebnisse
  • 4.6 Zielsetzungen psychodynamischer Theorien
    4.6.1 Triebdeterministische Zielsetzungen
    4.6.2 Erziehungsziel "Ich-Autonomie"
    4.6.3 Erziehungsziel "Ich-Stärke"
    4.6.4 Erziehungsziel "Ich-Identität"
    4.6.5 Zielsetzungen moderner Identitätskonzepte
        4.6.5.1 Identitätsfördernde Ziele des interaktionistischen Konzeptes
        4.6.5.2 Subjektivität und Entreglementierung (Rumpf)
        4.6.5.3 Institutionelle Absicherung von Ich-Identitäten (Wellendorf)
        4.6.5.4 Schulische Identitätsentwicklung (Haußer)
  • 4.7 Emotion und Interesse in Didaktik und Unterricht -Schlußfolgerungen und Handlungsperspektive

Literatur

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Im Modernen Fachantiquariat der SFB als ein ungelesenes Archivexemplar in guter Erhaltung verfügbar. Innen frisch, das Papier minimal nachgedunkelt und der Broschureinband mit geringen Lagerungsspuren; beim Verlag restlos vergriffen.- Selten

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