Details
| Autor | Elias, Norbert (1897-1990) |
|---|---|
| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 15.06.1997 |
| Format | cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Gebunden mit Schutzumschlag |
| Seiten/ Spieldauer | Bd. I 826 Seiten; Bd II Seiten |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-003099_AC |
Eines der Hauptwerke soziologischer Theoriebildung im 20. Jahrhundert. Mit seiner Prozeß- und Figurationstheorie begründete Norbert Elias (1897-1990) einen sozialwissenschaftlichen Paradigmenwechsel, der auch in andere geisteswissenschaftliche Disziplinen hineinwirkte.
Die Kassette beinhaltet Band 1 (Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes) und Band 2 (Wandlungen der Gesellschaft. Entwurf zu einer Theorie der Zivilisation).
Zu dieser Arbeit
Die Soziologie des 20. Jahrhunderts hat die langfristigen Transformationen der Gesellschafts- und Persönlichkeitsstukturen weitgehend aus den Augen ver-loren. Im Werk von Norbert Elias sind gerade diese langfristigen Prozesse das zentrale Thema: Wie ging eigentlich die »Zivilisation« im Abendlande vor sich? Worin bestand sie? Und welches waren ihre Antriebe, ihre Ursachen oder Motoren?
Bei Elias' Arbeit handelt es sich weder um eine Untersuchung über eine »Evolution« im Sinne des 19. Jahrhunderts noch um eine Untersuchung über einen unspezifischen »sozialen Wandel« im Sinne des 20.; seine Arbeit ist grundlegend für eine undogmatische, empirisch fundierte soziologische Theorie sozialer Prozesse.
Der Autor
Norbert Elias (1897-1990) wurde am 22. Juni 1897 in Breslau geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte und nach dem 1. Weltkrieg Medizin und Philosophie studierte. Er promovierte bei Richard Hönigswald, wechselte bald zur Soziologie und wurde »inoffizieller Assistent« bei Karl Mannheim. 1933 floh er aus Deutschland über Paris nach England. Von 1954 bis 1962 war er Dozent für Soziologie an der Universität von Leicester, ab 1965 nahm er verschiedene Gastprofessuren unter anderem in Deutschland wahr; größere Anerkennung setzte hier aber erst mit der breiten Rezeption von Über den Prozeß der Zivilisation ein. 1977 erhielt er den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main. Ab 1984 ließ er sich dauerhaft in Amsterdam nieder, wo er am 1. August 1990 starb.
Lieferbarkeitshinweis
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