Details
| Autor | Jung, C. G. (1875-1961) |
|---|---|
| Verlag | Rhein Verlag, Zürich |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 1936, Erste Buchausgabe |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | priv. Halbldr. |
| Seiten/ Spieldauer | (6) 133 Seiten |
| Reihe | Sonderdruck aus Eranos Jahrbuch 1935 |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-002204_AQ |
Extrem seltene erste Buchausgabe dieser Arbeit C. G. Jungs. - Hier der Beitrag als ein wohlerhaltenes antiquarisches Exemplar in einer edel gemachten privaten Halblederbindung mit goldgeprägtem Rückentitel. Mit handschriftlicher Widmung C. G. Jungs in Tinte auf dem Vorsatz: "Mit bestem Dank vom Verfasser"
Zu dieser seltenen Ausgabe
Der Begriff des 'Individuationsprozesses' nimmt in Kombination mit den Begriffen des 'kollektiven Unbewussten' sowie des 'Archetypus' eine zentrale Stellung in der Konzeption der Analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs (1875-1961) ein (Roesler/Vogel 2016, 16). Träume repräsentieren dabei laut Jung einerseits die individuellen und persönlichen Aspekte dieses Individuationsprozesses. Andererseits stellt Jung in seinen späten Werken zunehmend mythische Spekulationen über die sich in Traumsymbolen widerspiegelnden Motive der Alchemie an, welche den menschlichen Idividuationsprozess maßgeblich mitprägen würden. In Traumsymbole des Individuationsprozesses (1936; 1944) knüpft er an seine bereits zuvor konzipierte Individuationstheorie (GW 9/1, 293) an und führt seine paradox anmutende Definition des „Selbst“, das er zugleich "als Zentrum der Person [wie auch] als auch als deren Ganzheit" auffasst, weiter aus, indem er eine Auswahl von 400 Träumen des Physiknobelpreisträgers Wolfgang E. Pauli (1900-1958) analysiert (Roesler 2016, 30 f.; Lindorff 1995, 555-557). Insgesamt beinhaltet Paulis Traumserie ca. 1000 Träume, die in weiten Teilen nicht von Jung selbst, sondern von dessen Schülerin Erna Rosenbaum (1897-1957) dokumentiert wurden, um die Authentizität der Träume nicht zu gefährden (Enz 2002, 243) (...)" - Quelle: gekürzt aus Wikipedia
Der Autor
Carl Gustav Jung wurde am 26. Juli 1875 in Kesswil in der Schweiz geboren. Er studierte Medizin und arbeitete von 1900 bis 1909 an der psychiatrischen Klinik der Universität Zürich (Burghölzli). 1905 bis 1913 war er Dozent an der Universität Zürich, 1933 bis 1942 Titularprofessor an der ETH und 1943 Ordentlicher Professor für Psychologie in Basel.
Jung gehört mit Sigmund Freud und Alfred Adler zu den drei Wegbereitern der modernen Tiefenpsychologie. Er entwickelte nach der Trennung von Sigmund Freud (1913) die eigene Schule der Analytischen Psychologie. C. G. Jung starb am 6. Juni 1961 in Küsnacht.
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