Details
| Herausgeber | Görling, Reinhold; Gudehus, Christian; Hamburger, Andreas; Schwab, Gabriele; Straub, Jürgen; Streeck-Fischer, Annette; Wöller, Wolfgang (Hg.) |
|---|---|
| Verlag | Psychosozial-Verlag |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 06.2025 |
| Format | 16,5 cm × 24,0 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 101 Seiten |
| ISSN | 2752-2121_2_23 |
Zu dieser Ausgabe der Zeitschrift
Das thematisch vielfältige Heft richtet sich auf die Widersprüche und Vieldeutigkeiten einer ungewissen Gegenwart. Zwischen Cybermobbing, filmischer Zeugenschaft, der Auseinandersetzung mit Multipler Sklerose und der Frage des Aufrechterhaltens von Verbindungen in schwierigen Zeiten changieren die aus unterschiedlichsten Perspektiven entwickelten Beiträge.
Die Beiträge
- Reinhold Görling; Christian Gudehus, Editorial: Ungewissheiten der Gegenwart
- Reinhold Görling: Im Gespräch mit dem Regisseur Ohad Ufaz über Edut 710, die filmische Dokumentation von Zeugenschaft und seinen Film The Listener über Dori Laub
- Anna-Luisa Sahlfeld: Cybermobbing als abjektes Phänomen und der Extremfall des ›Drachenlords‹
- Johanna Hodde: Multiple Sklerose (MS): Die Krankheit der ›tausend Gesichter‹. Eine tiefenpsychologische Analyse des Krankheitsbildes aus der Sicht Erkrankter
- Sandra Abels: Pushing buttons - Empathie per Knopfdruck? Eine empirische Fallstudie zum Computerspiel That Dragon, Cancer
- Janne Harnischfeger, Miriam Redzewsky; Maximilian Römer: Von der Schwierigkeit, Verbindungen in stürmischen Zeiten aufrechtzuerhalten. Tagungsbericht der EFPP Four Sections Conference 2024
Zum Konzept dieser Zeitschrift
Trauma Kultur Gesellschaft ist eine interdisziplinäre Zeitschrift für Psychotraumatologie. Sie wird von eng kooperierenden Fachleuten aus der Medizin, Psychologie und Psychoanalyse, aus den Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophie herausgegeben. In einem breiten Spektrum an Themen geht es stets um schwere seelische Verletzungen, an denen Menschen langfristig, oft lebenslang leiden. Dabei werden nicht nur individuelle Schicksale beleuchtet und das Erleben der verwundeten Personen untersucht, sondern auch medizinische, psychodynamische und -therapeutische Behandlungsmöglichkeiten erörtert sowie die gesellschaftliche Bedeutung und der kulturelle Umgang mit Traumata erforscht. Exzessive Gewalt, ihre vielfältigen Voraussetzungen sowie ihre subjektiven und sozialen, auch intergenerational tradierten Folgen prägen das menschliche Zusammenleben seit jeher. Traumata gehören zum Leben vieler Menschen – auch in unserer Gegenwart, weltweit.
Themen der nachfolgenden Hefte:
- 3/23: Gewaltfolgen
- 4/23: Trauma und Film
Zielgruppe der Zeitschrift:
Die Zeitschrift erscheint vier Mal im Jahr (im Februar, Mai, August und November) und richtet sich an psychotherapeutisch Tätige aus Medizin, Psychologie und Psychoanalyse, an wissenschaftlich und praktisch Tätige in Feldern wie den Erziehungswissenschaften und der Pädagogik, den Sozial- und Kulturwissenschaften sowie in Einrichtungen, die mit traumatisierten Menschen Beziehungen aufnehmen und pflegen.
Bezugsbedingungen
Die Zeitschrift erscheint mit vier Ausgaben jährlich. - Neben der Einzelheftbestellung bieten wir auch die Möglichkeit des Abonnements. Das Abo kostet jährlich € 65,90 (D) zzgl. € 9,– Versandkosten (im Ausland € 19,00).
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