Details

Herausgeber Pazzini, Karl-Josef; Zahn, Manuel; Binotto; Härtel, Insa (Hg.)
Verlag TEXTEM VERLAG
Auflage/ Erscheinungsjahr 08.04.2022
Format 21 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 239 Seiten
Abbildungen zMit ahlreiche Abbildungen
Gewicht 160
Reihe RISS, Band 96
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-010244_RISS_96

Zu dieser Ausgabe

Szenen des Sexuellen –Spielfilme als Analytiker*innen?

Wie werden Spielfilme Erkenntnisinstrumente? Wie analysieren filmische Produktionen das Sexuelle. Dabei beschränkt sich der kulturell-sexuelle Gehalt eines Films keineswegs auf dessen Handlung.
Das Augenmerk liegt auch auf dem »Wie« des filmischen Aufschlusses bzw. den medialen Mitteln und Mechanismen. Können Filme wie Analytiker*innen wirken? Wie ließe sich das implizite analytische Potenzial von Filmen erfassen und welche Einsichten ergäben sich daraus z. B. für Kultur- und Filmwissenschaft, Bildungstheorie und Psychoanalyse?

Die Beiträge dieser Ausgabe

  • Insa Härtel: Tanz im Bett & Walkman als Kondom als Screen: Ästhetik des Sexuellen im Film Test (2013)
  • Volker Renner: Lindenstraße [Serientod]
  • Johannes Binotto: Entzonungen – Zur Erogeneität des Filmischen und ihrer Verschiebung im Videoessay
  • Sulgi Lie: Phantasmagorien der Farbe – Hitchcocks Kolorismu
  • Linda Waak: Analytische Aussprache in Lina Wertmüllers Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August
  • Karl-Josef Pazzini, Manuel Zahn: Übertragungsreize: Filme als Analytiker*innen des Sexuellen
  • Julie Bee: Sex Education
  • Cesare Musatti: Kino und Psychoanalyse (1950), Abdruck der EA aus: montage AV – Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation, Jg. 13 (2004), Nr. 1, S. 133 –143
  • Karl-Josef Pazzini: Der Analysant mit dem Laptop

Zum Konzept dieser Zeitschrift

Zum Konzept der seit 2018 (ab Ausgabe 88) im Textem Verlag, Hamburg, erscheinenen Zeitschrift RISS - Zeitschrift für Psychoanalyse

Die Zeitschrift RISS erscheint mindestens zweimal im Jahr, begleitet von RISS+ -Ausgaben und RISS-Materialienbänden. RISS wird von einer Gruppe aus Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern sowie psychoanalytisch arbeitenden Literatur- und Kulturwissenschaftlern herausgegeben. RISS veröffentlicht Aufsätze und Rezensionen von Kollegen der eigenen Disziplin und angrenzender Gebiete; auch literarische Beiträge oder verloren geglaubte, vergessene, wiedergefundene Texte und Dokumente gehören zum Repertoire.

​Als Leserinnen und Leser wünschen sich die HerausgeberInenn "neben praktizierenden Psychoanalytikern jene, die dort arbeiten, wo etwas unerhört ist. Nicht nur Sprachwissenschaftler, Philosophen, Künstler, Kulturschaffende, Pädagogen, Historiker, Ethnologen, sondern alle, die an Grenzen leben oder arbeiten. RISS ist weltweit in vielen Bibliotheken online oder physisch erhältlich und bleibt als Arbeitsinstrument weit über das Erscheinungsdatum hinaus aktuell."

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Die Ausgaben der Zeitschrift RISS können sowohl einzeln, als auch im günstigen Abonnement, über die Sigmund-Freud-Buchhandlung bezogen werden. - Nähere Informationen zum Abobezug und eine Bestellmöglichkeit für Ihr Abonnement finden Sie auf SFB-Online HIER.

Zurückliegende, zum Teil rare Ausgaben des RISS, welche bis einschließlich Band 80 im Verlag Turia + Kant erschienen sind, finden Sie in der Rubrik Fachzeitschriften.

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