Details

Herausgeber Widmer, Peter (Hg.)
Verlag TEXTEM VERLAG
Auflage/ Erscheinungsjahr 22.09.2018
Format 20 × 13 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 231 Seiten
Abbildungen Kunststrecke von Volker Renner
Reihe RISS, Band 88
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-007386_RISS_88

Laien, Dilettanten, Hochstapler,

Buffos, Sophisten, Orvietanhändler,

Kinder, Vogelfreie, Wilde, Analytiker?

Die Psychoanalyse hat sich sicherlich stets mehr auf Unsicherheit und zumindest anfängliche Unbestimmtheit eingelassen, als in vermeintlichen oder tatsächlichen Konstrukten der Gewähr, Garantie oder vorgefertigten Gewissheit ihr Heil zu suchen, das mit Sicherheit ihr Ende bedeutet hätte.

Wie Nietzsche in seinem Vorwort zur Fröhlichen Wissenschaft schreibt, sucht auch diese Ausgabe des RISS aufzunehmen, was »in der Sprache des Thauwinds geschrieben« ist. Die Leserinnen und Leser mögen darin etwas von »Übermut, Unruhe, Widerspruch, Aprilwetter« verspüren.

Die Beiträge dieser Ausgabe

Auftakt: Fröhliche Wissenschaft

  • Monique David-Ménard: Wie kommen wir aus den russischen Puppen des Nihilismus heraus?
  • Judith Kasper: Müßiggang: Über Not  und Lust und die inkommensurable Windstille der Seele
  • Barbara Cassin: ›Die griechischen Ursprünge der Psychoanalyse‹. Sophistik und Psychoanalyse
  • Jean-Luc Nancy: Doppelter Sprung in die Abgründe
  • Bettina Kupfer:  Den Laien spiel ich nur – Theater und Psychoanalyse
  • Nadine Hartmann: Das Lachen der Baubo. Fröhliches Nichtwissen (Nietzsche, Bataille, Lacan)
  • Marcus Coelen: Extrakt
  • Thomas Schestag: –schneider– (I)
  • Jonas Diekhans: Ein Patient isst  nicht mehr, da er sich einbildet, schon tot zu sein
  • Sylvie le Poulichet: Humorgebilde der Übertragung. Die schöpferischen Akte des Symptoms, die Träume und das Lachen
  • Alexander Waszynski: Rot: An oder aus?
  • Thomas Meinecke: Rapport Sexuel. Neun Passagen aus meinem Roman Selbst

Rezensionen zu:

  • Jacques Lacan: Eine Einführung für die therapeutische Praxis
  • Robert Kelly: Die Sprache von Eden
  • Jahrbuch der Psychoanalyse
  • Handbuch Literatur & Psychoanalyse // Handbuch der Psychotraumatologie.

Abstracts / Autoren / Übersetzer / Redaktion / Beirat

Zum Konzept dieser Zeitschrift

Zum Konzept der seit 2018 (ab Ausgabe 88) im Textem Verlag, Hamburg, erscheinenen Zeitschrift RISS - Zeitschrift für Psychoanalyse

Die Zeitschrift RISS erscheint mindestens zweimal im Jahr, begleitet von RISS+ -Ausgaben und RISS-Materialienbänden. RISS wird von einer Gruppe aus Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern sowie psychoanalytisch arbeitenden Literatur- und Kulturwissenschaftlern herausgegeben. RISS veröffentlicht Aufsätze und Rezensionen von Kollegen der eigenen Disziplin und angrenzender Gebiete; auch literarische Beiträge oder verloren geglaubte, vergessene, wiedergefundene Texte und Dokumente gehören zum Repertoire.

​Als Leserinnen und Leser wünschen sich die HerausgeberInenn "neben praktizierenden Psychoanalytikern jene, die dort arbeiten, wo etwas unerhört ist. Nicht nur Sprachwissenschaftler, Philosophen, Künstler, Kulturschaffende, Pädagogen, Historiker, Ethnologen, sondern alle, die an Grenzen leben oder arbeiten. RISS ist weltweit in vielen Bibliotheken online oder physisch erhältlich und bleibt als Arbeitsinstrument weit über das Erscheinungsdatum hinaus aktuell."

Bezugskonditionen

Die Ausgaben der Zeitschrift RISS können sowohl einzeln, als auch im günstigen Abonnement, über die Sigmund-Freud-Buchhandlung bezogen werden. - Nähere Informationen zum Abobezug und eine Bestellmöglichkeit für Ihr Abonnement finden Sie auf SFB-Online HIER.

Zurückliegende, zum Teil rare Ausgaben des RISS, welche bis einschließlich Band 80 im Verlag Turia + Kant erschienen sind, finden Sie in der Rubrik Fachzeitschriften.

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