Details
| Autor | Mertens, Wolfgang |
|---|---|
| Verlag | Hogrefe AG |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 07.07.2010 |
| Format | 22,5 × 15,5 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 311 Seiten |
| Abbildungen | 1 Abb., 6 Tab. |
| Gewicht | 530 |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-002345 |
Zu diesem Band
Welche Theorien und Methoden der psychoanalytischen Behandlungstechnik sind heute noch maßgeblich?
Im Zeitalter einer pluralistischen Psychoanalyse wird der systematische Vergleich der verschiedenen Richtungen besonders wichtig. Worin unterscheiden sich klassische Psychoanalyse, moderne ichpsychologische Konflikttheorie, Objektbeziehungstheorien, Selbstpsychologie, relationale Psychoanalyse nicht nur in ihren theoretischen Annahmen über unbewusste Prozesse, Wahrnehmung, Gedächtnis, Konflikt, Trauma, Krankheitsentstehung, Phantasie, sondern auch in ihrem konkreten behandlungspraktischen Vorgehen bezüglich, Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand und andere mehr?
In diesem Band werden von Wolfgang Mertens sowohl die theoretischen und methodischen Konzepte des topographischen und strukturellen Modells Sigmund und Anna Freuds, der Hartmann’schen Ichpsychologie sowie der Post-Ichpsychologen Charles Brenner, Jacob Arlow, Paul Gray und Fred Busch als auch deren klinische Konkretisierungen miteinander sachkundig vorgestellt und miteinander verglichen. Insbesondere die hierzulande kaum bekannten Gray und Busch haben sich in den vergangenen 20 Jahren zu wichtigen Repräsentanten der nordamerikanischen Ichpsychologie oder Konflikttheorie entwickelt. Auch ihre Ansätze werden ausführlich vorgestellt. Der Schulenvergleich ermöglicht dem Leser eine Einschätzung darüber, was Analytiker der einzelnen Richtung in ihrer praktischen Arbeit genauhin tun.
Wie der Autor vorgeht:
An einer fiktiven Diskussion in fünf Gesprächsrunden nehmen teil: eine klassische Freudianerin, ein klassischer Ichpsychologe, ein Post-Ichpsychologe I, ein Post-Ichpsychologe II, eine zeitgenössische Freudianerin, eine Post-Kleinianerin, eine Post-Selbstpsychologin, ein Objektbeziehungstheoretiker, ein französischer Psychoanalytiker, ein intersubjektiver Psychoanalytiker, eine Sozialwissenschaftlerin, ein Psychologe, ein interdisziplinär orientierter Psychoanalytiker, ein psychoanalytischer Psychotherapieforscher, ein Philosoph und ein Laie.
Über den Autor
Wolfgang Mertens ist Professor für Psychoanalyse am Klinischen Institut für Psychologie und Pädagogik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Er ist Lehranalytiker und Supervisor an der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie in München.
Kaufoption
zzgl. Versandkosten von 0,00 €
Lieferbarkeit
Neuauflage nach Verlagswechsel für Herbst 2026 angedacht; aktuell vergriffen
Kommentare
Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Neuer Kommentar
Bitte beachten Sie vor Nutzung unserer Kommentarfunktion auch die Datenschutzerklärung.