Details
| Autor | Graber, Gustav Hans (1893-1982) |
|---|---|
| Verlag | Merlin-Verlag |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 1931, EA |
| Format | Gr.-8° |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Leineneinband mit SU |
| Seiten/ Spieldauer | 68 Seiten |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-001735_AQ |
Grinstein II, 12282
Zu diesem Buch
»(...) Mit Eintritt in die Schule trat bei ihm auch das Krankheitssymptom in Erscheinung, weswegen die Mutter hauptsächlich Veranlassung nahm, den Knaben in Analyse zu geben: Er begann zu nachtwandeln.
Jede Nacht, ungefähr um die gleiche Zeit, stieg er schlafend aus seinem Bettchen, öffnete leise die Türen, schlich in das Schlafzimmer der Eltern, an das Bett der Mutter und kehrte darauf ebenso geräuschlos und sicher in sein Zimmer und Bett zurück. Über diese Vorkommnisse bestand bei ihm nachträgliche Amnesie.«
Aus der Einleitung
Aus dem Inhalt
- Zur Psychoanalyse des Nachtwandeins
- Nachtwandel und Muttersehnsucht
- Die sexuelle Aufklärung
- Geburts- und Zeugungstheorien
- Die feindlichen Brüder und der Kastrationskomplex
- Onanie-, Kastrations- und Ödipuskomplex
- Die Heilung
Der Autor
Gustav Hans Graber (* 17. Mai 1893 in Vorimholz, heute Grossaffoltern; † 12. April 1982 in Bern) war ein Schweizer Psychologe und Psychoanalytiker. Er gilt als Pionier der prä- und perinatalen Forschung im Rahmen der Psychologie.
Leben und Schaffen im Überblick: Graber ist im Berner Seeland geboren und dort aufgewachsen. Er besuchte das Lehrerseminar, dann studierte er Psychologie an der Universität Bern. 1924 promovierte er. Seine Dissertation Die Ambivalenz des Kindes erschien im gleichen Jahr wie Otto Ranks Buch Das Trauma der Geburt, das einen ähnlichen Ansatz hat und durch Freud abgelehnt wurde. Graber war Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) und damit der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV).
1929 eröffnete er eine eigene psychoanalytische Praxis in Stuttgart. Von 1941 bis 1943 wirkte er am Stuttgarter Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie. 1943 kehrte er nach Bern zurück. Er beschäftigt sich intensiv mit der Psychologie von Carl Gustav Carus, die er der Freudschen Psychoanalyse gegenüberstellt. Er gründete, zusammen mit Ernst Blum, den Berner Arbeitskreis für Tiefenpsychologie und das Institut für Tiefenpsychologie, die er beide bis 1970 leitete. 1949–64 war er Herausgeber der Zeitschrift Der Psychologe.[1] 1971 war er Mitbegründer und erster Vorsitzender der Internationalen Studiengemeinschaft für pränatale Psychologie in Wien. (...) - Quelle: Gekürzt aus Wikipedia
Erhaltungszustand
Dieses Exemplar in ausnehmend gutem Zustand; innen wie außen erstaunlich frisch.
Rezensionen
Die SFB bietet die Möglichkeit, an dieser Stelle Kurzrezensionen oder auch ausführliche Besprechungen zu diesem Buch / Artikel zu publizieren und den SeitenbesucherInnen dauerhaft zugänglich zu machen. Bitte zeichnen Sie Ihren inhaltsbezogenen Beitrag mit Ihrem Klarnamen
Schreiben Sie die erste Rezension!
Neue Rezension
Bitte beachten Sie vor Nutzung unserer Rezensionsfunktion auch die Datenschutzerklärung.