Details

Autor Wilke, Gerhard
Verlag LIT
Auflage/ Erscheinungsjahr 2017
Format 14,4 × 2 × 20,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 270 Seiten
ISBN 9783643908605

Zu diesem Buch

In diesem Buch erläutert der aus Deutschland stammende und seit Jahrzehnten in England arbeitende Gruppenanalytiker die ethnologisch-gruppenanalytische Praxis in der Organisationsberatung, in Großgruppen sowie in unterschiedlichen Supervisions- und Balintgruppen.

Seit seinem Studium der Ethnologie in Cambridge beschäftigt sich Gerhard Wilke mit Fragen der sozialen Ordnung, wie sich Ansammlungen von Einzelpersonen zu differenzierten Gruppen in einem kommunikativen Gebilde zusammenfügen und wodurch sie dauerhaft gehalten werden. Gleichermaßen interessant ist die Kehrseite: Welche Wirkmächte bewusst und unbewusst aktiv sind, wenn Teams, Organisationen, Behörden, Firmen oder ganze Sozietäten auseinanderdriften.

Inhalt

Einteilung I

Teil I Soziale und historische Prozesse aus gruppenanalytischer Sicht

  • Kapiltel: 1 Wir- und Ich-Identität und analytische und historische Gruppenprozesse
  • Worin besteht der Unterschied zwischen Dianas und Adolfs Masse?
  • Kapitel 2 : weitc-Gcneration-Tätersymptoine" in deutschen Therapie- und Arbeitsgruppen

Teil II Theorie und Praxis der Großgruppe

  • Kapitel 3: Der ethnologische Blick auf die analytische Großgruppe - Triangulierung von Regression, Abwehr und Umwicklung
  • Kapitel 4: Gruppenanalytische Großgruppenleitung.

Teil III Selbsterfahrungsgruppen und Supervisionsarbeit

  • Kapitel 5: „Das Ende ist im Anfang, und doch machen wir weiter" (Samuel Becke«)
  • Kapitel 6: Konflikt und Potenz in und zwischen Gruppen
  • Kapitel 7: Jenseits von Balint - Selbsterfahrungsgruppen in der Allgemeinmedizin

Teil IV Gruppenanalytische Organisationsarbeit

  • Kapitel 8: Gruppenanalyse in Organisationen
  • Kapitel 9: Organisationsarbeit im neo-liberalen Kontext. Arbeitsweisen, Beobachtungen, Thesen.

Der Autor

Als etwa Siebzehnjähriger kehrte Gerhard Wilke der heimatlichen deutschen Provonz den Rücken und suchte sein Glück in England. Wilke hatte erfahren, daß man in diesem Land auch ohne Abitur studieren könne, sofern man eine anspruchsvolle Aufnahmeprüfung an einer Universität mit Erfolg besteht. Der Plan ging auf, und Gerhard Wilke begann sein Studium der Ethnologie in Cambridge. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der sozialen Ordnung: etwa, wie sich Ansammlungen von Einzelpersonen zu differenzierten Gruppen in einem kommunikativen Gebilde zusammenfügen und wodurch sie dauerhaft gehalten werden. Gleichermaßen interessiert ihn die Kehrseite: Welche Wirkmächte bewusst und unbewusst aktiv sind, wenn Teams, Organisationen, Behörden oder Firmen auseinanderdriften. In diesem Buch wird die ethnologisch-gruppenanalytische Praxis in der Organisationsberatung, in Großgruppen sowie in unterschiedlichen Supervisions- und Balintgruppen erläutert.

Gerhard Wilke (London), Studium der Ethnologie am King's College, Cambridge bei Sir Edmund Leach, Honorary Fellow RCGP, Fellow IAGP, Gruppenlehranalytiker GRAS, Dozent Ashridge Business Schule.

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