Details

Autor Moser, Tilmann
Verlag Suhrkamp
Auflage/ Erscheinungsjahr 17.12.1996
Format 10,8 × 1 × 17,6 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 190 Seiten
Gewicht 119
Reihe st, Band 2652
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-000674_MA

Zu diesem Buch

Tilmann Moser setzt mit diesem Buch die Reihe seiner therapeutischen Fallberichte fort, in denen die Psychoanalyse als Redekur erweitert wird durch die Arbeit mit dem Körper. Der Held oder Anti-Held, Patient oder Protagonist, der Leidende urrd Handelnde ist in diesem Falle selbst Forscher und Arzt, der den Abstieg in den seelischen Untergrund erlebt wie eine parallele Expedition zur eigenen Forschung in wissenschaftlichem Neuland. Therapeut und Patient bilden allmählich ein Erkundungsteam in den Bereich des bisher Unsagbaren, ja nicht einmal Benennbaren.

Ein psychosomatischer Roman also, der den langsamen Übergang von einer fast archaisch zu nennenden, aber für das bedrohte Kind lebensrettenden Dumpfheit der Gefühle schildert hin zu einer Geschichte, die plötzlich eine zusammenhängende leibseelische Biographie nicht nur aufscheinen läßt, sondern in ihrem Fortgang enthüllt und passagenweise sogar neu erschafft.

Aus dem Inhalt

  • Vorwort mit Bildmeditation
  • Die Lebensgeschichte von Klaus, von ihm selbst erzählt
  • Einleitung
  • Die Aufzeichnungen
  • Die Nachgeschichte
  • Der Therapieverlauf, von Klaus erzählt
  • Rückblick und psychoanalytische Reflexion: Die therapeutische Monokultur als Schuld.

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