Details
| Autor | Schuller, Marianne |
|---|---|
| Verlag | Klostermann, Vittorio |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 1997 |
| Format | 22.5 × 14.5 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 150 Seiten |
| ISBN | 9783465044598 |
Zu diesem Buch
Das Buch eröffnet ein Spannungsverhältnis zwischen literarischen Projekten und Wissensformen, wie sie als Signatur der Moderne um 1900 ausgebildet sind. Der Text entfaltet sich in einem konstellativen Verfahren und schärft den Sinn für Zwischen-Räume und Über-Gänge, die natur- und humanwissenschaftliche Konzepte und Literatur verbinden. Die Untersuchung konstelliert jeweils einen literarischen Text mit solchen, die dem Wissen verschrieben sind: Kleist und Wissensformen des 19. Jahrhunderts; Freuds Wissenswunsch an der Grenze und Nietzsches Poesie über die Grenze des philosophischen Wissens. Das Buich ist auch ein Versuch, das literaturwissenschaftliche Sprechen in die Frage der Grenze des Wissens hineinzuziehen, in der Hoffnung, sich im wissenschaftlichen Sprechen empfänglich zu machen für das Begehren nach dem unbekannten Anderen, das Literatur ist.
Die Autorin
Die Forschungsschwerpunkte von Marianne Schuller sind die Literatur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, Wissensgeschichte, Psychoanalyse, die Zusammenhänge von Literatur und Theater sowie die Geschlechterforschung.
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