Details
| Herausgeber | Müller, Jürgen L.; Koller, Matthias (Hg.) |
|---|---|
| Verlag | Kohlhammer |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 18.12.2024 |
| Format | 20.3 × 14 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 217 |
| Abbildungen | 11 Abb., 10 Tab. |
| Gewicht | 293 |
| ISBN | 9783170359840 |
Zu diesem Beitrag
Das Konzept der präventiven Unterbringung von Tätern mit einer psychischen Störung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 StGB wird heute unter verschiedensten Gesichtspunkten in Frage gestellt: Jede vierte Unterbringung dauert länger als 10 Jahre und die Kliniken sind vielerorts überbelegt. Eine Behandlung ist in der Regel nur mit Einwilligung der Betroffenen möglich. Die Zuständigkeit der Psychiatrie für nicht behandlungswillige Untergebrachte wird zunehmend kritisch gesehen. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention wirft grundsätzliche Fragen auf. In diesem Buch beleuchten internationale forensische Experten die Unterbringungspraxis und diskutieren Alternativen.
Mit Beiträgen von Jürgen L. Müller, Sabine Nowara, Margret Spaniol, Matthias Koller, Harald Dreßing, Elmar Habermeyer, Friederike Höfer, Tilmann Hollweg, Heinz Kammeier, Ramon Krüger, Hans-Joachim Salize, Thomas Stompe und Thierry Urwyler.
Die Herausgeber
- Prof. Dr. med. Jürgen L. Müller ist Professor für Forensische Psychiatrie an der Universitätsmedizin Göttingen und Chefarzt der Asklepios Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie in Göttingen.
- Matthias Koller, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D. in Göttingen.
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