Details

Autor Liessmann, Konrad Paul
Verlag Zsolnay, Paul
Auflage/ Erscheinungsjahr 27.08.2012
Format 21 × 13,3 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 208 Seiten
Gewicht 323
ISBN 9783552055834

Zu diesem Buch

Ohne Grenzen und Grenz-Erfahrungen gibt es schlechterdings kein Miteinander, ohne Differenz keine Erkenntnis: Erst das Wahrnehmenkönnen von Andersheit begründet und initiert Nachdenken und (Selbst-)reflexion: Wer als Mensch wissen will, wer er ist, muss wissen, von wem er sich unterscheidet. Und wer das Risiko sucht, muss wissen, wann er die Sicherheit verlässt.

In seinem neuen Buch spürt der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann den Grenzen und Unterscheidungen nach, ohne die weder der Einzelne noch eine Gesellschaft überlebensfähig wären. Immer geht es Liessmann dabei um den Menschen in seiner Zeit, um jene entscheidenden Fragen in Philosophie, Politik und Gesellschaft, die durch die herrschende Ideologie der grenzenlosen Grenzüberschreitungen erst gar nicht gestellt werden. Ein eloquentes Plädoyer für die Kraft der Unterschiede.

Pressestimmen

»Scharfsinnige Zeitdiagnosen. Liessmann betreibt angewandte Philosophie mit Sinn für Paradoxien und für den Wert der Ideengeschichte. Wohltuend hebt er sich von den kurzatmigen Empörungen und wolkigen Globaldiagnosen ab, die den Diskurs weithin bestimmen. (...) Der Autor trifft ins Herz der Epoche.« (Wolfgang Sofsky | LITERARISCHE WELT)

Der Autor

Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien; Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Er erhielt 2004 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln und 2010 den Donauland-Sachbuchpreis. Im Zsolnay Verlag gibt er die Reihe Philosophicum Lech heraus. Seine "Theorie der Unbildung" (2006) war ein großer Erfolg und wurde in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Buch "Das Universum der Dinge".

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