Details
| Autor | Merck, Johann Heinrich (1741-1791) |
|---|---|
| Herausgeber | Leuschner, Ulrike (Hg.) |
| Verlag | Insel Verlag |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 06.09.2015 |
| Format | 18,7 × 12,1 × 2,0 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | OLdr. mit goldgeprägtem Rückentitel |
| Seiten/ Spieldauer | 121 (6) Seiten |
| Abbildungen | Mit einigen Abb. im Text |
| Gewicht | 226 |
| Reihe | Insel-Bücherei IB - VORZUGSAUSGABE, Band 1409 |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-011581_VZ |
"Die garstige Prätension an Glückseligkeit, und zwar an das Maß, das wir uns träumen, verdirbt alles auf dieser Welt. Wer sich davon losmachen kann und nichts begehrt, als was er vor sich hat, kann sich durchschlagen."
Johann Heinrich Merck
Zu dieser Vorzugsausgabe
Der vorliegende Band präsentiert zum ersten Mal eine Auswahl aus seinem Gesamtwerk in der Insel-Bücherei. Da das Œuvre derart formenreich ist, verzichtete die Herausgeberin auf einen Durchgang durch alle Gattungen. Die neun ausgewählten Texte decken dennoch die Schwerpunkte seines Schaffens.
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Ulrike Leuschner
Stimmen zum Autor und zu dieser Ausgabe
"(....) Soll man ihn modern nennen? Lebensklug? Oder einfach mit gesundem Menschenverstand begabt? Soll man ihn schmähen ob seiner „Elephantenphilosophie“, wie sich Zeitgenossen mokierten? Oder ihn der ‚Rezensitis‘ zeihen? Die „Literarischen Briefe“ Johann Heinrich Mercks, in der Insel-Bücherei von Ulrike Leuschner herausgegeben, bieten zwar keine direkten Antworten darauf, aber sie erschließen ausgewählte Briefe des Gelehrten, Schriftstellers, Literaturkritiker der Aufklärung und Goethe-Freundes über die ebenfalls von Leuschner im Wallstein Verlag herausgegebenen, mehrbändigen „Gesammelten Schriften“ hinaus einem breiteren Leserkreis. Und das ist sehr verdienstvoll, denn Merck dürfte außerhalb der Literaturwissenschaft eher unbekannt sein. Zu Unrecht, wie schon der erste Brief belegt: Gleichzeitig absolutistische Herrschaftskritik und Rezension eines Romans von Martin Wieland, gelingt es Merck im „Schreiben eines Landedelmanns …“, Vorurteile à la „Das Allgemeine Geschrey, das die Leute immer über die Großen erheben, hat mich schon lange verdrossen. Es ist ein taubes Geschrey“ mit technischen Erfindungen zu verbinden: „wenn der Mensch gerade gegen den Weg der lieben Natur hinauf marschiert, (thut er das), was sie niemals thun wird, nemlich: er bringt mit großen Kosten etwas ganz Kleines auf die Bahn.“ (...)"
Aus einem umfassenden Beitrag auf ´Literaturkritik.de` von Inka Kording, die dort unter dem Titel ´Lebensweisheiten eines nahezu Unbekannten
Über Johann Heinrich Mercks „Literarische Briefe“ erschienen und nachzulesen ist.
Der Autor
Johann Heinrich Merck wurde 1741 in Darmstadt geboren und setzte seinem Leben 1791 ein Ende. Er galt vielen seiner Zeitgenossen als real existierender Mephisto, bevor ihn Goethe als Vorbild zur prototypischen Gestalt machte. Romancier, Lyriker, Übersetzer, Zeitschriftenherausgeber, Naturforscher, Kunstkritiker, Kriegsrat, Verleger, (sich ver-) spekulierender Kaufmann, Parisreisender nach 1789.
Lieferbarkeitshinweis
Die SFB-Kunstabteilung verfügt über wenige originalverpackte Archivexemplare dieser begehrten und beim Verlag vergriffenen Vorzugsausgabe.
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