Details

Autor Akhtar, Ayad
Verlag Claassen
Auflage/ Erscheinungsjahr 01.11.2021
Format 18.7 × 12 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 464 Seiten
Gewicht 322
ISBN 9783548064925

Zu diesem Roman

Eine literarische Auseinandersetzung mit der Frage nach Zugehörigkeit und Identität zwischen Orient und Okzident, dem korrumpierten Zustand des heutigen Amerikas, vor allem aber ein tragikomischer Roman über einen Einwanderervater und seinen in Amerika geborenen Sohn.

Ayad Akhtars "Homeland Elegien" ist ein intelligenter Roman über den zerrütteten Zustand der heutigen Vereinigten Staaten von Amerikas, über eine USA, in der die Ideale der amerikanischen Demokratie den Göttern der Finanzindustrie geopfert wurden und ein mittelmäßiger Talkshowmaster und Immobilienspekulant Präsident werden konnte.

Es ist ein persönliches Memoir über die Erfahrungen von im Westen lebenden Muslimen, insbesondere nach 9/11, und eine Reflexion über die Möglichkeit einer westlichen muslimischen Identität; es ist die intellektuelle Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents und eine manchmal komische, manchmal bewegende, manchmal konfliktreiche Einwandererfamiliengeschichte.

Und nicht zuletzt erzählt der Roman mit großem Esprit und aus ungewohnter Perspektive globale Zeitgeschichte, vom Konflikt zwischen Pakistan und Indien über den ersten Afghanistan Krieg bis hin zu Osama bin Laden und dem islamistischen Terror der jüngsten Gegenwart.

Der Autor

Ayad Akhtar, geboren 1970, wuchs als Sohn pakistanischer Einwanderer in Milwaukee, Wisconsin auf. Er ist der meistgespielte US-amerikanische Dramatiker der Gegenwart. Sein Debüt Geächtet gewann zahlreiche wichtige nationale und internationale Preise, darunter den Pulitzer Theaterpreis und den Nestroy-Theaterpreis. Seine Stücke werden an allen großen deutschsprachigen Bühnen gegeben. Homeland Elegien ist nach Himmelssucher (2012) sein zweiter Roman.

Der Übersetzer

Dirk van Gunsteren, geboren 1953, hat u.a. T.C. Boyle, Philip Roth, Thomas Pynchon und V. S. Naipaul ins Deutsche übertragen. Für sein Werk wurde er mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und jüngst mit dem Übersetzerpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.

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