Details

Autor Smilevski, Goce
Verlag Matthes u. Seitz, Berlin
Auflage/ Erscheinungsjahr 01.02.2013
Format 20,5 × 13 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 328 Seiten
Gewicht 470
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-003109_AC

Zu diesem Buch

Sigmund Freuds Leben ist bis in die letzten Winkel ausgeleuchtet. Doch was wissen wir über den Rest seiner Familie? Goce Smilevski schildert in dieser fiktiven Autobiografie den Lebensweg Adolfines, der einzigen unverheirateten und kinderlosen Schwester Freuds, und wirft damit auch ein neues Licht auf das Leben ihres berühmten Bruders. Über Adolfine, die mit ihren Eltern bis zu deren Tod in einer Wohnung lebte, ist wenig bekannt. Als Sigmund 1938 nach London emigrierte, blieb sie mit ihren drei Schwestern zurück in Wien, wurde deportiert und starb 1943 in Theresienstadt.

Ausgehend von diesen Lebensdaten entwirft Smilevski in seinem bildermächtigen Roman ein großes Panorama der Zeit um 1900, er imaginiert Begegnungen mit Klara, der Schwester Gustav Klimts, oder Ottla, Kafkas Schwester, und erweckt jene schillernde Epoche zum Leben mit all ihren gesellschaftlichen und geistigen Um- und Aufbrüchen. "Freuds Schwester" schildert die Hoffnungen und Sehnsüchte einer Zeit des Aufbruchs aus der Perspektive der Frauen, die sich mit ihrem Schicksal als Unterdrückte nicht mehr widerspruchslos zufriedengeben wollen.

Der Autor

Goce Smilevski, 1975 in Skopje, Mazedonien, geboren, studierte Literaturund Kulturwissenschaft in Prag, Budapest und Skopje. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke und Romane. »Freuds Schwester« wurde 2011 mit dem European Union Prize for Literature ausgezeichnet und in dreißig Sprachen übersetzt. Smilevskis Stil wird mit Hermann Broch, José Saramago und Günter Grass verglichen: farbig, detailreich, europäisch.

Lieferbarkeit

Das Archiv der SFB verfügt von diesem Titel über ein letztes folienverschweißtes Exemplar; beim Verlag vergriffen.

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