Details

Herausgeber Eiermann, Wolf (Hg.)
Verlag Hirmer
Auflage/ Erscheinungsjahr 10.2018
Format 30 × 24 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 160 Seiten
Abbildungen Mit 124 Abbildungen
Gewicht 1273
ISBN 9783777431970

Zu diesem Kustband

Im Schaffen von Egon Schiele (1890‒1918), einem der prägendsten Künstler der Wiener Moderne, steht die menschliche Gestalt im Mittelpunkt. Er erkundet stets das Neue, provoziert ‒ lebt die »Freiheit des Ichs«? Der Band beleuchtet u. a. die Rolle der von Freud eröffneten psychologischen Auseinandersetzung mit dem vom Unbewußten bestimmten Ich im Œuvre des Künstlers.

Egon Schiele sieht und verwendet den Körper als Gestaltungselement und Ausdrucksmittel innerpsychischer Vorgänge, sein Stil ist unverkennbar, teilweise verstörend. Was treibt ihn an? Zum einen lehnt er sich an kunsthistorische Vorbilder oder an die Natur an, zum anderen scheint er manchmal inspiriert von der expressiven Gestik des Theaters und des frühen Films. Einen wissenschaftlichen Impuls erfährt die künstlerische Einordnung mit der Einbeziehung der psychologischen Betrachtungen Sigmund Freuds zu Persönlichkeit, Ich und Unterbewusstsein. Zudem wird die These untersucht, dass die Kriegsfotografie der Balkankriege und des Ersten Weltkrieges die Körperdarstellung Schieles beeinflusst.

Der Herausgeber

Frank Wolf Eiermann (* 1960 in Schwäbisch Hall) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Museumsleiter. 2015 wurde er zum Direktor des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt berufen. Eiermann ist Herausgeber und Autor zahlreicher Schriften zur Kunst des 17. bis 19. Jahrhunderts.

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vergriffen, 08/2020, sh