Details
| Autor | Lacan, Jacques |
|---|---|
| Verlag | Neue Deutsch-Französische Jahrbücher |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 11.2026 |
| Format | 18 × 12 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Buch |
| Seiten/ Spieldauer | 120 Seiten |
| Reihe | L'une-bévue, Band VI |
| ISBN | 9783949153211 |
Zu diesem Buch
»Meine Bücher gelten als unverständlich. Aber von wem kommt dieses Urteil? Ich habe sie nicht für alle geschrieben bzw. damit sie von allen verstanden werden. Im Gegenteil: Ich habe mich kein bisschen darum gekümmert, irgendwelchen Leserinnen zu gefallen. Ich hatte etwas zu sagen – und ich habe es gesagt. Es genügt mir, ein Publikum zu haben, das liest. Wenn es nicht versteht, dann ist das so. Was die Zahl der Leserinnen angeht, hatte ich mehr Glück als Freud. Meine Bücher werden sogar zu viel gelesen, worüber ich nur erstaunt sein kann.
Zudem bin ich davon überzeugt, dass diejenigen, die mich in zehn Jahren lesen werden, mich für völlig durchsichtig halten werden – wie ein schönes Glas Bier. Vielleicht wird man dann sagen: ›Dieser Lacan, wie banal.‹«
Autor
Jacques Lacan (1901-81), ausgebildeter Mediziner mit dem Schwerpunkt Psychiatrie, ab 1938 praktizierender Psychoanalytiker, wirkte nach Kriegsende insbesondere in seinem Seminar (1953-80) als einer der führenden Ausbilder und theoretischen Köpfe der französischen Psychoanalyse. 1963 wurde Lacan als Lehranalytiker aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen und gründete 1964 seine eigene École Freudienne de Paris, die er 1980 auflöste.
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► 11.2026; vorbestellbar
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