Details
| Autor | Benyamini, Itzhak |
|---|---|
| Verlag | Passagen |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 28.10.2025 |
| Format | 16.8 × 10.8 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 88 Seiten |
| Gewicht | 82 |
| Reihe | Passagen Hefte |
| ISBN | 9783709206355 |
Zu diesem Beitrag
Ausgehend von Lacans siebten Seminar,´ Die Ethik der Psychoanalyse` , rekonstruiert der israelische Philosoph Itzhak Benyamini, wie Lacan aus Freuds Konzept des Monotheismus (wie Freud es in seinem Werk Der Mann Moses und die monotheistische Religion beschrieb) eine neue psychoanalytische Ethik entwickelt, in deren Zentrum der Begriff des Realen steht. Dass Moses zwei verschiedenen Göttern begegnet, dem Gott der universellen Vernunft und dem Gott des Zorns, schreibt sich in das Judentum ein. Diese unheimliche Spannung existierte auch in Freuds eigener Psyche. So verwundert es nicht, dass sich Freud vor dem Hintergrund der Krise des europäischen Judentums in den 1930er Jahren erneut der Moses-Figur widmet. Lacan folgend rollt Benyamini den Doppelkomplex „Moses gegen Moses“ und „Freud gegen Freud“ neu auf.
Der Autor
Itzhak Benyamini, Jahrgang 1968, ist ein israelischer Philosoph, Kultur- und Religionswissenschaftler; er lehrt an der Universität Tel Aviv sowie an der „Bezalel“-Akademie der Künste in Jerusalem.
Auswahlbibliografie
- Die israelische Angst. Psychopolitische Analysen der Ära Netanyahu -Drei Essays (2024)
- Lacan and the Biblical Ethics of Psychoanalysis (2023)
- A Critical Theology of Genesis: The Non-Absolute God (Radical Theologies and Philosophies) (2016)
- Mein (sanitärer) Kampf. Psychoanalytische Reflexionen über den sanitären Diskurs in Adolf Hitlers „Mein Kampf“ (2015)
- Narzisstischer Universalismus: Eine psychoanalytische Untersuchung der Paulusbriefe mit Freud und Lacan (2013)
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