Details
| Autor | Arendt, Hannah |
|---|---|
| Herausgeber | Ursula Lutz und Ingeborg Nordmann in Zusammenarbeit mit dem Hannah-Arendt-Institut Dresden (Hg.) |
| Verlag | Piper |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 2002 |
| Format | 24 × 16,2 × 9,8 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Leinen in Schuber |
| Seiten/ Spieldauer | 2 Bde., VIII, 1248 Seiten. Lesebändchen |
| Abbildungen | Mit 2 Porträtfoto u. 20 Faksimiles |
| Gewicht | 1978 |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-002703_VZ |
Hannah Arendts ›Denktagebuch‹ in einer wunderbar gestalteten zweibändigen Ausgabe im Schuber als eine einmalige limitierte Ausgabe; eine begehrte Rarität. - Diese Edition wurde von der Stiftung Buchkunst in der Kategorie Literatur als eine der schönsten Ausgaben des Jahres 2002 ausgezeichnet. - Die Buchgestaltung besorgte Markus Dockhorn.
"Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen."
Hannah Arendt, in: Vita Activa oder Vom tätigen Leben
Zu dieser edel gestalteten Ausgabe
Im Sommer 1950 vollendete Hannah Arendt ihre große Arbeit über die »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft«. Gleichzeitig begann sie damit, handschriftlich Aufzeichnungen in ein Tagebuch einzutragen. Gegenüber Freunden sprach sie von ihrem »Denktagebuch«. In der Tat haben die 28 vollständig erhaltenen Hefte kaum etwas mit einem herkömmlichen Tagebuch gemein. Sie enthalten vielmehr Denkexperimente und Denkresultate und dienten dem lebenslangen Ziel der Autorin, die Wirklichkeit des Jahrhunderts der Kriege, Revolutionen und totalitärer Systeme reflektierend zu bewältigen. Ganz direkt erfahren die Leser hier Arendts Denkweisen und ihre Methode, die philosophische und politische Tradition des Abendlandes von Platon bis Heidegger zu befragen. Alle wichtigen Themen des Arendtschen Werkes, so die »Banalität des Bösen«, die Bestimmung des Politischen, die totalitäre Herrschaft, kommen zur Sprache.
Die Autorin
Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York.
Lieferbarkeitshinweis / Erhaltungszustand
Das Archiv der SFB verfügt über wenige Exemplare dieser gediegenen, edel gestalteten zweibändige leinengebundenen Ausgabe, die in einem Schuber geborgen ist und seinerzeit beim Verlag innert kürzester Zeit ausverkauft war.
Wir können diese Edition aktuell in zwei Erhaltungszuständen anbieten:
- Als annähernd neuwertigen und ungelesenen Ausgaben, oder
- 2) In sehr gut erhaltenen und einwandfreien Exemplaren.
Rezensionen
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