Details
| Herausgeber | Pogany-Wnendt, Peter; Horn, Elke; Hammerich, Beata; Siebert, Erda; Pfäfflin, Johannes (Hg.) |
|---|---|
| Verlag | Psychosozial-Verlag |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 10.2024 |
| Format | 21 × 14.8 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Paperback |
| Seiten/ Spieldauer | 233 Seiten |
| Gewicht | 350 |
| Reihe | Forum Psychosozial |
| ISBN | 9783837933826 |
Zu diesem Buch
Trotz der Komplexität und Schwere transgenerationeller Traumata nach Genozid und Massengewalt gibt es Wege, darüber in Austausch zu treten. Für den schwierigen und schmerzhaften Prozess bedarf es eines langjährigen und empathischen Dialogs mit der Gegenseite des posttraumatischen Erbes. Dabei greifen die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und individuelle Selbstreflexion einerseits und die parallelen Auseinandersetzungen in der Gruppe andererseits fruchtbar ineinander.
Durch autobiografische Erzählungen, psychoanalytische Interpretation und Konzepte der Gruppenanalyse vermitteln die Autor*innen ein tiefgreifendes Verständnis für die Komplexität des Anliegens. Betroffene transgenerationeller Massengewalterfahrungen wie dem Holocaust und Krieg können aus diesen Ausführungen Mut schöpfen, sich dieser Aufgabe zu stellen.
Die Beiträge
- Empathie wagen - Vorwort von Björn Krondorfer
- Einleitung von Peter Pogany-Wnendt, Elke Horn, Beata Hammerich, Erda Siebert & Johannes Pfäfflin
- Johannes Pfäfflin: Von gebrochenen Identitäten zur Verbundenheit in der Differenz
- Beata Hammerich: Die Macht der Angst und Scham. Aus dem Versteck in die Öffentlichkeit
- Erda Siebert: Die Wiederaneignung des Selbst jenseits tradierter Schuld
- Peter Pogany-Wnendt: Von den zerbrochenen menschlichen Bindungen zum mitfühlenden Dialog. Die generationsübergreifende Wiederherstellung zerstörter zwischenmenschlicher Verbundenheit
- Elke Horn: Gruppenphänomene beim Durcharbeiten der Vergangenheit
Die HerausgeberInnen
Dr. med. Elke Horn ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin, Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin in eigener Praxis in Düsseldorf. Sie ist Dozentin, Lehranalytikerin und Supervisorin und Mitglied des Arbeitskreises für die intergenerationellen Folgen des Holocaust.
Beata Hammerich, Dipl.-Psych. , ist Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Köln. Sie ist 1968 aus der Tschechoslowakei mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet. Sie war viele Jahre Vorstandsmitglied des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust.
Erda Siebert, Dipl.-Psych., ist Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Düsseldorf. Sie war von 2008 bis 2018 2. Vorsitzende des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust.
Johannes Pfäfflin, Dipl. Psych., ohannes Pfäfflin ist ist Psychoanalytiker und Supervisor in eigener Praxis in Düsseldorf. Er ist Mitbegründer des 1995 ins Leben gerufenen Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust und war 1995 bis 2008 Vorstandsmitglied.
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