Details
| Autor | Freud, Sigmund |
|---|---|
| Verlag | Internationale Psychoanalytischer Verlag, Wien |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 2., durchgesehene Auflage 1931 im Jahr der EA , (13.-27. Tsd.) |
| Format | 13,6 × 19,2 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Gelbes OLn. mit blaugeprägtem Titel |
| Seiten/ Spieldauer | 136 Seiten |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-010684_AQ |
(Grinstein 233; Meyer-Palmedo/Fichtner 1930 a; Kreuter I, 393)
Aus dem Schlußwort des Autors:
"Die Schicksalsfrage der Menschheit scheint es mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. (...) Die Menschen haben es jetzt in der Beherrschung der Naturkräfte soweit gebracht, daß sie es mit deren Hilfe leicht haben, einander bis auf den letzten Mann auszurotten. Sie wissen das, daher ein gut Stück ihrer Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung. Und nun zu erwarten, daß die anderen der beiden ´himmlischen Mächte`, der ewige Eros, eine Anstrengung machen wird, um sich im Kampf mit seinem ebenso unsterblichen Gegner zu behaupten. Aber wer kann Erfolg und Ausgang voraussehen?"
Weiterführende Literatur u.a.: Gerhard Gamm: Interpretation. Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur., in: Interpretationen. Hauptwerke der Sozialphilosophie, Reclam, 2001, S. 108-133. ISBN 3-15-018114-3
Zum Erhaltungszustand
Das Klassischen Fachantiquariat der SFB verfügt über ein ausnehmend gut /sehr gut erhaltenes Vitrinenexemplar der 2. Auflage 1931. Der sonst meist nachgedunkelte Leineneinband in stahlendem Gelb wirkt wie neu. Auch die Titelei der markanten Schrift in sattem Blau ist bestens erhalten und makellos. Innen ebenso frisch, mit zwei zarten Bleistiftstrichen am Seitenrand. Auf dem inneren Einband (U2) mit einbem kleinen Besitzerstempel und auf dem Vorsatz mit einem kleinformatigen Namenseintrag; Der Buchrücken mit einer minimalen Bestoßung. - Ein besonders gutes und allemal sammelwürdigesd Exemplar dieser wichtigen kulturwissenschaftlichen Arbeit Freuds.
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