Details
| Autor | Lacan, Jacques |
|---|---|
| Herausgeber | Miller, Jacques A. (Redaktion) (Hg.) |
| Verlag | Verlag Turia + Kant |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 2009, dt. EA |
| Format | 24 × 16 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Gebunden, mit Schutzumschlag |
| Seiten/ Spieldauer | 430 Seiten, mit Lesebändchen |
| Gewicht | 792 |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-011734_AC |
Zu diesem Seminarband
In seinem erstmals in deutscher Übersetzung erscheinenden »Seminar X« lotet Jacques Lacan die vielfältigen Erscheinungsformen der Angst in ihrem Täuschungs- und in ihrem Wahrheitscharakter aus. Dazu setzt er sich mit unterschiedlichen Denktraditionen auseinander, zum einen mit philosophischen Vorläufern von Aristoteles bis Heidegger, zum anderen mit Literaten (Montaigne, Tschechow u.a.) oder Schriftsteller-Philosophen wie Sartre, Schestow und vor allem Kierkegaard. Daneben fließt Lacans Begegnung mit dem Buddhismus in das Seminar ein, die er mit persönlichen Berichten von einer Japan-Reise verbindet. Nicht zuletzt findet sich in diesem Seminar eine intensive Analyse des Auftretens des Phänomens Angst im Kontext der praktizierten Psychoanalyse.
Innerhalb des Lacan’schen Gesamtwerks nimmt das Seminar auch insofern eine Sonderstellung ein, als es eine besonders kohärente, zudem sprachlich brillante Zusammenfassung der bisher ausgearbeiteten Lehre anbietet.
Inhalt
EINFÜHRUNG IN DIE STRUKTUR DER ANGST
- I. Die Angst im Netz der Signifikanten
- II. Die Angst, Zeichen des Begehrens
- III. Vom Kosmos zur Unheimlichkeit
- IV. Jenseits der Kastrationsangst
- V. Das, was täuscht
- VI. Das, was nicht täuscht
REVISION DES STATUS DES OBJEKTS
- VII. Es ist nicht, ohne ihn zu haben
- VIII. Die Ursache des Begehrens
- IX. Passage ä l’acte und acting out
- X. Von einem irreduziblen Mangel zum Signifikanten .
- XI. Tüpfel auf dem Begehren
DIE ANGST ZWISCHEN GENIESSEN UND BEGEHREN
- XII. Die Angst, Signal des Realen
- XIII. Aphorismen über die Liebe
- XIV. Die Frau, wahrer und realer
- XV. Eine Männersache
DIE FÜNF FORMEN DES OBJEKT KLEIN
- XVI. Die Augenlider Buddhas
- XVII. Mund und Auge
- XVIII. Die Stimme Jahwes
- XIX. Der schwindende Phallus
- XX. Was durch das Ohr eintritt
- XXI. Der Wasserhahn von Piaget
- XXII. Vom Analen zum Idealen
- XXIII. Von einem Kreis, irreduzibel auf einen Punkt
- XXIV. Vom a zu den Namen-des-Vater
Der Autor
Jacques Lacan (1901–1981), französischer Psychoanalytiker, interpretierte die Schriften Sigmund Freuds neu und radikalisierte dessen Ansätze, u. a. unter Rückgriff auf die Philosophie, die Sprachwissenschaft und die Mathematik.
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