Details
| Autor | Lacan, Jacques |
|---|---|
| Herausgeber | Haas, Norbert; Metzger, Hans-Joachim (Hg.) |
| Verlag | Verlag Turia + Kant |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 01.05.2016 |
| Format | 24 × 16 cm |
| Seiten/ Spieldauer | 396 Seiten |
| Gewicht | 738 |
| ISBN | 9783851328066 |
Zu diesem Seminarband
Lacan versteht Ethik nicht als Tugend eines intakten Ich-Subjekts, welche die Psychoanalyse möglichst zu stärken hätte, sondern als Auseinandersetzung mit dem paradoxen Universum der Schuld, das Freud gleich am Beginn seiner Karriere – mit der Idee des ödipalen Vatermordes – eröffnet hat. Schon in Totem und Tabu (1913) zeigte Freud, wie Überichfunktion, Schuldgefühl und Funktion des Vaters zur Hervorbringung von Kultur beitragen und dadurch Individuen überhaupt gesellschaftsfähig und austauschfähig werden. Darauf baut Ethik auf.
Inhalt
- Unser Programm
- Lust und Realität
- Eine Wiederlektüre des Entwurfs
- Das Ding (I)
- Das Ding (II)
- Vom Moralgesetz
- Die Triebe und die Täuschung
- Das Objekt und das Ding
- Von der Schöpfung ex nihilo
- Kleine Kommentare am Rand
- Die höfische Liebe, anamorphotisch
- Kritik an Bernfeld.
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