Details
| Autor | Mann, Thomas |
|---|---|
| Verlag | Deutsche Buch-Gemeinschaft |
| Auflage/ Erscheinungsjahr | 1909 |
| Format | 19,2 × 4,9 × 13,7 cm |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | OHldr. mit geprägtem Rückentitel |
| Seiten/ Spieldauer | 728 Seiten, (2) Verlagswerbung |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-011416_AQ |
Zu diesem Roman in einer frühen Ausgabe
»Es ist eine hervorragende Arbeit, redlich, positiv und reich«, urteilte S. Fischers Lektor Moritz Heimann nach der Lektüre des Manuskripts über Thomas Manns, ersten Roman, seinen wohl am meisten gelesenen, am meisten verbreiteten. ›Verfall einer Familie‹ - sein Untertitel scheint ihn einzureihen in eine bestimmte Gattung, aber »der Zug zum Satirischen und Grottesken«, der darin steckt, hebt ihn zugleich davon ab, gibt ihm einen eigenen Charakter, eigene Wirkung bis in die Gegenwart. Thomas Mann erzählt nur wenig verschlüsselt die Geschichte seiner Familie und ihrer Stellung in der Vaterstadt Lübeck, soweit er sie nachvollziehen, in Einzelheiten überblicken konnte, ja sogar noch miterlebt hat. Verwandte, Honoratioren und markante Persönlichkeiten seiner Jugend werden integriert. Den meisten Raum nimmt das Leben Thomas Buddenbrooks ein - »ein modernes Heldenleben«; sein Sohn Hanno wird einen langen Strich unter die Genealogie der Familie setzen und sich rechtfertigen mit den Worten: »Ich glaubte ... ich glaubte ... es käme nichts mehr ...«
Der Autor
Bis heute gilt er vielen als der Inbegriff der deutschen Literatur: Thomas Mann (1875–1955), der Literaturnobelpreisträger von 1929. Diese höchste Auszeichnung erhielt er für seinen ersten Roman „Die Buddenbrooks“, ein Jahrhundertwerk, das als Schlüsselroman seiner Zeit gilt. Kurz nach diesem Triumph begann für Thomas Mann die Zeit des Exils, zunächst in der Schweiz, unterbrochen von Reisen in die USA, wo ihm 1938 die Ehrendoktorwürde der Columbia University, New York, verliehen wurde. 1941 siedelte er nach Kalifornien über, drei Jahre später wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955 starb. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Der Tod in Venedig“, „Der Zauberberg“ und „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“.
Erhaltungszustand / Provenienz
Das Klassische Fachantiquariat verfügt über ein wohlerhaltenes Exemplar dieser frühen, 1909 für eine Buchgemeinschaft besorgten Ausgabe. Innen ganz frisch und ohne Namenseintrag, ohne Anmerkungen, Anstreichungen etc. Der Halbledereinband ebenfalls noch gut; der lederne Buchrücken mit geringen Läsuren; am Buchschnitt rechts oben eine Verfärbung. (vgl. Foto).
BESONDERHEIT: Dieses unserer Antiquariatsabteilung aus einem Nachlass zugegangene Exemplar zeigt auf dem Vorsatz eine SIGNATUR Thomas Manns. Mit Blick auf die exakte Gleichheit dieser Unterschrift mit im Internet zu findenden authentischen und belegten Schriftproben Thomas Manns spricht einiges für die Echtheit dieser Signatur. Da wir hier indes nicht die Möglichkeit und Mittel haben, über die Authentizität der Unterschrift mit Gewissheit Auskunft geben oder ein Schriftgutachten einholen zu können, bieten wir dieses Buch ausdrücklich als "möglicherweise, nicht aber gesichert, von Thomas Mann signiertes Exemplar" zu einem günstigen Preis an. - Eine künftige Eignerin / ein künftiger Eigner kann sich so entweder zu einem ungewöhnlich günstigen Geldbetrag in den Besitz einer vom Autor tatsächlich original von ihm signierten Ausgabe bringen - oder verfügt nach dem Erwerb zumindest über eine gekonnt-meisterhafte Fälschung, die ebenfalls für einen Sammler von einigem Wert sein dürfte.
Rezensionen
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