Details
| Autor | McBride, Will (1931-2015) |
|---|---|
| Auflage/ Erscheinungsjahr | Foto entstanden um 1958, hier ein Abzug vom Originalfilm aus 2010 |
| Format | 17,8 × 24,0 cm (Queformat) |
| Einbandart/ Medium/ Ausstattung | Photokarton |
| SFB Artikelnummer (SFB_ID) | SFB-011525_Foto |
»Was ich nicht fühle, fotografiere ich nicht, ebenso wenig das, was ich nicht selbst erfahren habe.«
Will McBride
»Der Mann ist erst ein Baby, dann ein Kind und dann ein Junge, bevor er Mann werden soll. Diesem Jungen gilt mein Hauptinteresse. Der Mann scheint mir fertig, der Junge hingegen vielversprechend zu sein. Den Jungen zu erforschen, ihn darzustellen in hundertfachen Situationen, das ist mein Ziel.«
Will McBride
Zu diesem Angebot
Die SFB-Kunstabteilung verfügt über einen Original-Fotoabzug einer frühen Arbeit Will Mc Brides` aus seiner ersten Schaffensperiode in Berlin. - Die Aufnahme stammt aus einer Fotoserie, die Mitte der Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts aufgenommen wurden. 27 dieser frühen Schwarz-Weiß-Aufnahmen fanden Aufnahme in dem Fotokunstband von Lynn Millar, ›Berlin und die Berliner von Amerikanern gesehen‹ mit 60 Aufnahmen von Lynn Millar und 27 Fotos von Will McBride.
Unser Foto ist ein späterer Abzug vom Original-Film des Künstlers in einem kleineren Format, abgezogen auf Standard-Fotopapier, wie es heute in den Fotomärkten von Drogerieketten gebräuchlich ist. - Das Foto ist von Will Mc Bride auf der Frontseite mit blauem Stift signiert. Wie es heißt, habe der Künstler solche signierten Abzüge Freunden in seinem Umfeld und in seinem Kiez zugeeignet.
Fotoaufnahme seiner klassischen Arbeiten, die zwischen 1950 und 1995 entstanden sind, erzielen in internationalen Auktionen Ergebnisse bis zu 6.000,- € je Aufnahme.
Der Künstler und Fotograf
Will McBride (* 10. Januar 1931 in St. Louis, Missouri; † 29. Januar 2015 in Berlin, war ein in Deutschland lebender US-amerikanischer Fotograf und bildender Künstler.
Leben: McBride verbrachte seine Kindheit und Jugend in Chicago. Er studierte unter anderem von 1950 bis 1951 Malerei an der National Academy of Design und von 1951 bis 1953 Kunstgeschichte, Malerei und Illustration an der Syracuse University, beide in New York. Daneben nahm er Privatunterricht bei Norman Rockwell.
Während seines Militärdienstes in der US Army war er zwischen 1953 und 1955 in Würzburg stationiert; danach blieb er in Deutschland und studierte Philologie an der Freien Universität Berlin. Ab 1959 etablierte er sich als freischaffender Fotograf, zunächst in Berlin, ab 1961 in München. Dort gründete er 1965 auch ein eigenes Fotostudio, in dem er hauptsächlich für die Werbebranche arbeitete z. B. für die Zigarettenmarke HB und den Jeans-Hersteller Levi’s.
Ab 1959 war McBride mit Barbara Wilke verheiratet. Die beiden bekamen drei Söhne. Seine Frau verließ ihn 1969, heiratete den Gastrokritiker Wolfram Siebeck und erhielt das alleinige Sorgerecht für die Söhne. Damals war er durch Drogen und Alkohol und durch die Entdeckung seiner Homosexualität in schwere persönliche Krisen geraten. Als dann twen (s. u. Abschnitt „Werk und Bedeutung“) eingestellt wurde und 1972 sein Münchener Studio insolvent wurde, erlitt er einen Nervenzusammenbruch, der einen Sanatoriumsaufenthalt erforderte.
Werk und Bedeutung: McBride arbeitete als Bildreporter für Illustrierte wie Quick, Brigitte, Film und Frau, Eltern, Geo, Stern,[5] Life, Look, Playboy und Paris Match. Bekannt wurde er vor allem durch seine Fotostrecken oder Foto-Essays in Zeitschriften, allein 30[2] in den insgesamt 129 Ausgaben Jugendzeitschrift twen. Sein dort 1960 veröffentlichtes Porträt seiner schwangeren Frau Barbara im Profil im eng anliegenden Pulli und einer aufgeknöpften Jeans löste einen Skandal aus. (Quelle: Gekürzt aus Wikipedia)
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