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Gerlach, Alf (Hg.)

Wolfgang Staudte

Ein unbequemer Kritiker der Gesellschaft

Details

Verlag Schüren Verlag GmbH
Auflage/ Erscheinungsjahr 15.02.2017
Format 14,9 × 1,7 × 21,1 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 224 Seiten
Abbildungen einige Abb.
ISBN 9783894729691

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24,90 €


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Zu diesem Buch

Das Buch entstand anlässlich des 30. Todestages des in Saarbrücken geborenen Regisseurs Wolfgang Staudte und soll die Erinnerung an diesen Regisseur wachhalten, der in seinem Selbstverständnis als politischer Regisseur sich dafür einsetzte, Verantwortung zu übernehmen und sich kritisch für die Gesellschaft zu engagieren. In seinem filmischen Schaffen war er ein stets unbequemer Mahner gegen das allzu bereitwillige Vergessen der Verbrechen des Nationalsozialismus und der Autoritätsfixierungen, die zu ihm beigetragen hatten, etwa durch seine wichtigen Filme Rosen für den Staatsanwalt (1959) und Der Untertan (1951).

Die Beiträge des Bandes

Einleitung

Filmanalysen

  • Siegfried Zepf: Der Untertan. Sozialpsychologische Anmerkungen zum Film von Wolfgang Staudte
  • Uschi Schmidt-Lenhard / Hans Giessen: Der Untertan – Reflex und Reaktion. Staudtes Filme im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland
  • Uschi & Andreas Schmidt-Lenhard: Wolfgang Staudtes Nachkriegsfilme
  • Christine Pop: Rosen für den Staatsanwalt. Eine Filminterpretation unter Hinzuziehung psychoanalytischer Konzepte
  • Alf Gerlach: Tote brauchen keine Wohnung. Sozialpsychologie eines Tatorts von Wolfgang Staudte
  • Nils Daniel Peiler: Alex DeLarge klingt wie Redmond Barry klingt wie Jack Torrance. Wolfgang Staudtes Synchronregien für Stanley Kubricks Uhrwerk Orange, Barry Lyndon und Shining.

Interviews

  • Andreas & Uschi Schmidt-Lenhard: Die lange Suche nach den Vätern. Interview mit Malte Ludin
  • Wolfgang Staudte im Gespräch mit Pit Klein

Würdigungen

  • Gutachten der Bewertungsausschüsse zu Herrenpartie
  • Gutachten der Bewertungsausschüsse zu Kirmes
  • Wolfram Schütte: Ein öffentlicher Ruhestörer – Wolfgang Staudte ist gestorben. Nachruf auf Wolfgang Staudte, (Frankfurter Rundschau 21.1.1984)
  • Helma Sanders-Brahms: Wir haben ihn allein gelassen. Für Wolfgang Staudte
  • Ralf Schenk über die Filme Wolfgang Staudtes

Erinnerungen an Wolfgang Staudte

  • Ralf Schenk, Volker Baer, Fred Gehler; Götz George; Vadim Glowna; Ulrich Gregor; Peter W. Jansen; Heinz Kersten; Dietrich Kuhlbrodt; Oskar Lafontaine; Armin Müller-Stahl; Enno Patalas; Margit Voss
  • Andreas Lenhard: Wolfgang Staudte im zeitgeschichtlichen Kontext

Autorenhinweise

Der Autor

Dr. med Alf Gerlach ist Diplom-Soziologe und Arzt mit psychoanalytischer Ausbildung, die er am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main absolviert hat. Seit 1986 hat er sich niedergelassen in einer eigenenen psychoanalytischen Praxis, seit 1992 in Saarbrücken. Er ist Lehranalytiker der DPV und DGPT, Mitglied des Vorstandes der DGPT. Seit 1983 ist er aktiv in ethnopsychoanalytischer Forschung in China.

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