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Schuhmann, Kuno; Müller, Hans Dieter (Hg.)

Werke in vier Bänden

In der Übertragung von Arno Schmidt und Hans Wollschläger

Details

Verlag Insel Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 13.10.2008
Format 18,9 × 14,7 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Leinen in Schuber
Seiten/ Spieldauer 4254 Seiten
Gewicht 2372
ISBN 978-3-458-17416-5

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248,00 €


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Zu diesem Sammelband

Diese vierbändige Ausgabe mit den Übersetzungen von Arno Schmidt und Hans Wollschläger stellt die maßgebliche und bei weitem umfassendste Ausgabe der Schriften von Edgar Allan Poe im deutschen Sprachraum dar.

Zum 200. Geburtstag des großen amerikanischen Autors erscheint sie in besonders edler Ausstattung: in graues Leinen gebunden, auf Dünndruckpapier, mit Fadenheftung und Lesebändchen. Sie versammelt seine berühmten Detektivgeschichten, die phantastischen und rätselhaften Romane ebenso wie die Gedichte Poes, journalistische Arbeiten, Essays sowie eine Auswahl seiner Briefe. Sämtliche Texte wurden für diese Ausgabe neu übertragen und kenntnisreich kommentiert.

Edgar Allan Poe war mit seinen unheimlichen Erzählungen, den Nachtstücken, dem Grauen, den Alpträumen, der Flucht ins Jenseits des Grabes immer populär. Doch erst im 20. Jahrhundert wurden seine Visionen in ihrer Einzigartigkeit ernst genommen, wurde sein Rang als Sprachkünstler und bedeutsamer Vorläufer der modernen Literatur erkannt. Der Fall des Hauses Ascher, Die Morde in der Rue Morgue, Der Goldkäfer, Bericht des Arthur Gordon Pym von Nantucket, Das Tagebuch des Julius Rodman, Grube und Pendel, das berühmte Gedicht Der Rabe faszinieren Kritik und großes Publikum gleichermaßen. Mit seinen journalistischen Arbeiten, in erster Linie Besprechungen, verdiente Poe lange seinen Lebensunterhalt; seine poetologischen Aufsätze sind Schlüsselwerke für das Selbstverständnis moderner Dichtung.

Schon immer wurde Poe von bedeutenden Schriftstellern übersetzt: In den Übertragungen von Charles Baudelaire und Stéphane Mallarmé ist er in Europa berühmt geworden, noch bevor seine Bedeutung in seiner Heimat anerkannt war. Die Werkausgabe mit den Übertragungen von Arno Schmidt und Hans Wollschläger hat in Deutschland Maßstäbe gesetzt.

Aus dem Inhalt

Band 1 – Werke I: Erste Erzählungen. Grotesken. Arabesken. Detektivgeschichten. Aus dem Englischen von Arno Schmidt und Hans Wollschläger.

Band 2 – Werke II: Phantastische Fahrten. Faszination des Grauens. Kosmos und Eschatologie. Aus dem Englischen von Arno Schmidt und Hans Wollschläger.

Band 3 – Werke III: Briefe. Rezensionen. Aus dem Englischen von Richard Kruse, Friedrich Polakovics, Arno Schmidt, Ursula Wernicke und Hans Wollschläger.

Band 4 – Werke IV: Gedichte. Drama. Essays. Marginalien. Aus dem Englischen von Richard Kruse, Friedrich Polakovics, Arno Schmidt, Ursula Wernicke und Hans Wollschläger.

Über den Autor

Edgar Allan Poe wurde am 19. Januar 1809 in Boston geboren. Nach dem Tod seiner Eltern 1811 wuchs er bei dem reichen Kaufmann John Allan auf. Poes Stiefvater verweigerte ihm ausreichende finanzielle Unterstützung, so daß er sein Studium an der Universität Virginia und seine Ausbildung an der Militärakademie West Point nicht abschließen konnte. Poe schrieb bereits zu Studienzeiten Gedichte, jedoch mit geringem Erfolg. Nach der Hochzeit mit seiner 13jährigen Cousine Virginia Clemm begann er für verschiedene Zeitschriften zu arbeiten. Seine Rezensionen und Artikel machten ihn als Autor bekannt, die Familie lebte jedoch in armen Verhältnissen. Berühmt wurde er mit dem Gedicht "The Raven" (Der Rabe, 1845). Seine Gedichte und Kurzprosastücke gelten als Wegbereiter des Symbolismus, seine Kurzgeschichten und Erzählungen zählen zu den Meisterwerken des Genres. Heute ist er vor allem als Verfasser von Detektiv- und Schauergeschichten, wie "The Murders in the Rue Morgue" (Der Doppelmord in der Rue Morgue, 1841), bekannt. Mit C. Auguste Dupin schuf er außerdem eine der bekanntesten Detektivfiguren der Kriminalliteratur. Edgar Allan Poe starb am 7. Oktober 1809 unter ungeklärten Umständen.

Über die Übersetzer

Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung "Leviathan" in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk "Zettel‘s Traum", 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.

Hans Wollschläger, geboren am 17. März 1935 in Minden, war Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Musiker und Literaturkritiker. Er starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.

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