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Ellensohn, Albert; Fallend, Karl (Hg.)

WERKBLATT - Psychoanalyse und Gesellschaftskritik

Ausgabe 82 (1/2019) - ›Das letzte Lied‹

Details

Verlag Selbstverlag Werkblatt, Salzburg
Auflage/ Erscheinungsjahr 2019
Format 20,4 × 13,4 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 201 Seiten
Reihe Werkblatt, Band 82
ISSN 0257-3601_WB_82

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Einzelheft

16,00 €


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Die LETZTE Ausgabe dieser legendären psychoanalytischen Zeitschrift aus Salzburg

Aus dem Editorial

EDITORIAL
ALBERT ELLENSOHN (SALZBURG) / KARL FALLEND (WIEN)

"Seit 1984, fünfundreißig Jahre lang, hat das WERKBLATT ein lebendiges, streitbares Forum der Psychoanalyse geschaffen, wir haben mit 68 Ausgaben dieser Zeitschrift den Dialog der kritischen Psychoanalyse bereichert, internationale Netzwerke geschaffen und unzählige internationale Verbindungen zwischen einzelnen Personen und Institutionen gestiftet. Eine Vielzahl von aufregenden Begegnungen und kontroversen Debatten haben wir herbeigeführt, aber auch viele Buchprojekte, Vorträge, Forschungsprojekte sind durch das WERKBLATT angeregt worden. Es gibt nicht viele Zeitschriften, die 35 Jahre lang auf einem anspruchsvollen Niveau sich einer kritischen Psychoanalyse widmeten.

Das stolze WERK, die Bände dieser 35 Jahre, liegt vor Ihnen, oder ist in den Bibliotheken archiviert, das BLATT aber wendet sich.

Wir, Albert Ellensohn und Karl Fallend, zwei der Herausgeber der ersten Stunde, werden - wie viele unserer treuen Abonnent innen - einfach nicht jünger. Nach unserem Studium, Ende der 1980er Jahre, haben wir - und mit uns viele der redaktionellen Mitarbeiterinnen - diese Zeitschrift von Jahr zu Jahr weiter geführt, Sie alle wissen es, mit großem persönlichen Einsatz und bei stets bescheidenen finanziellen Möglichkeiten. Im Spätsommer 2018 haben wir - beim Blick über diese 68 Bände unserer Zeitschrift - nicht nur über die Freude, über das bisher Erreichte gesprochen. Wir haben auch über private und berufliche Veränderungen, über sinkende Abozahlen, über die viele unbezahlte Arbeit, über mangelnde Unterstützung bzw. Kooperationsbereitschaft von Institutionen und manches andere debattiert. Wir haben alles reiflich gewogen, das Für und Wider bedacht, waren am einen Tag traurig, am andern erleichtert. Und dann haben wir beschlossen, die Zeitschrift WERKBLA TT nach 35 Jahren zu beenden.

Die Erfolgsgeschichte des WERKBLATT soll daher mit Stolz über das Erreichte, mit der Melancholie über das nahende Ende, 2019 mit zwei Ausgaben zu einem festlichen Ende gebracht werden.
• Um noch einmal unsere gesamte Arbeit von 35 Jahren zu dokumentieren, soll im Herbst dieses Jahres ein „ Gesamtregister des WERKBLATT 1984 -2019" erscheinen. Dieser Band ist nicht zuletzt auch als Nachschlagewerk für künftige Arbeiten und Projekte gedacht. (...)"

Inhalt dieser Ausgabe

  • Editorial
  • Josef Christian Aigner: Psychoanalyse, Gesellschaft und Psychotherapie
  • Hans Albert: Es ist, WIE es ist
  • Rodolfo Alvarez del Castillo: Ein Leuchtturm am Horizont
  • Josef Berghold: Rückblick mit leisem Bedauern
  • Ralf Binswanger: Ein Brief zum Abschied
  • Helmut Dahmer: Fetisch „Identität"
  • Clemens Drechsel: „Die Werkblatt-Sümme war beharrlich'
  • Karl Fallend: Über Tomatensaft, Witz und Jazz
  • Cornelia Gebhardt: Fürs Werkblatt
  • Rainer Gross: Der Mythos von Frankenstein oder: Erschafft der Traum der Vernunft Monster?
  • Gabriella Hauch: Gedanken über Revolution
  • Ursula Hauser: Abschied vom Werkblatt. Danke schön - Muchas Gracias!
  • Stefan Hofner: Werkblatt - du wirst mir fehlen!
  • Beate Hofstadler: Ausbuchstabiert
  • Stefan Kochel: Über Jazz und Psychoanalyse
  • Ulrike Körbitz: Gut gefragt ist halb gewonnen
  • Sebastian Kugler: Freuds Nestroy
  • Bernhard Kuschey: Archiv sozialistischer Hoffnungen, Illusionen und Zerstörungen
  • Angela Moré: Das beste Werkblattl Gibt es nicht - das Werkblatt ist ein intellektuelles Gesamtkunstwerk
  • Bernd Nitzschke: Heiter-melancholische Erinnerungen anlässlich eines unfreiwilligen Abschiednehmenmüssens
  • Rául Páramo-Ortega: Individuum und Gesellschaft
  • Andreas Peglau: Ein psychosoziales Roll-back
  • Klaus Posch: „Es ist 2 Uhr 17 am Morgen, ich hau gehörig den Hut drauf und freu mich auf die Hapfn. Guade Nocht"
  • Barbara Preitler: Das Werkblatt und das legendäre Seminar „Zur Psychologie der Folter"
  • Christian Schacht: Über die Notwendigkeit, sich immer wieder zu verabschieden
  • Ernst Schmiederer: Wir. Hier und Jetzt
  • Arin Sharif-Nassab: Wenn der Berg ruft
  • Hale Usak: Abschiede, Umbrüche, Entwicklungen und Reminiszenzen
  • Ruth Waldvogel: Ein Brief zum Abschied
  • Ursula Walter: Werkblatt — zum Ende großen Dank!
  • Gerhild Wrann: Schlacke oder Rest
  • Jutta Zabraha-Rainer: Ein paar Erinnerungen
  • In Memoriam Werner Kienreich
  • Impressum

Lieferbarkeitshinweis

Das Erscheinen des Werkblattes wurde mit der Ausgabe 82, (1/2019) eingestellt. Im Archiv der Sigmund Freud Buchhandlung befinden sich zurzeit noch verlagsfrische Einzelexemplare dieser Zeitschrift.

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