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'Wer sich nicht bewegt, der spürt auch seine Fesseln nicht'

Anmerkungen zur gegenwärtigen Lage der Psychoanalyse (Erstausgabe)

Details

Verlag Nexus
Auflage/ Erscheinungsjahr 1990, EA
Format 13,8 × 20,4 × 2,3 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 341 Seiten
Gewicht 429
Reihe Nexus
ISBN 9783923301546

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'Wo ›Es‹ war, soll ›Ich‹ werden.'

Zu diesem Buch

In diesem Buch geht es um Selbstvergewisserung, Rückblick, Ausschau und Aufklärung: Was war Psychoanalyse ursprünglich in ihrer Programmatik? Wozu und wofür ist sie ursprünflich angetreten? Was ist ihr spezifisches Projekt?

Fragen, die nicht etwa an eine angeblich ignorante und psychoanalyse-feindliche Außenwelt, vielmehr an ihre eigenen zeitgenössischen Vertreter - und die, welche sich dafür halten, gestellt werden. Dies vor einer zu beobachteten verbreiteten Geschichts- und Diskursferne und einem Ausbildungssystem, welches längst die Selbstauflösung und Schleifung des Projektes Psychoanalyse in ihren Institutionen durch Unterlassung, Ausdünnung und ihre Medizinalisierung vehement und mit großem Erfolg zu betreiben scheint.

Die in diesem Reader zusammengestellten Beiträge nehmen die Spuren von Kritik und Erinnerung, die der Psychoanalyse ursprünglich eigen waren, wieder auf. Unter anderem werden die manifesten und latenten Auswirkungen der NS-Zeit auf den psychoanalytischen Alltag heute präzisiert und es werden vor allem die Folgen, die von der blinden Anpassung der Psychoanalyse an Medizinbetrieb und Zeitgesit herrühren, kritisch beleuchtet.

Inhalt des Readers

Siegfried Zepf: Kritische Anmerkungen – warum noch?
Siegfried Zepf: Anmerkung I: Psychoanalyse in der universitären Medizin
Siegfried Zepf u. Sebastian Hartmann: Anmerkung II: Zum Stellenwert der »Restneurose« in der psychoanalytischen Therapie
Siegfried Zepf u. Sebastian Hartmann: Anmerkung III: Die soziale Funktion des psychoanalytischen Theoriepluralismus
Siegfried Zepf: Anmerkung IV: Zur Diagnostik und Therapie strukturell Ich-gestörter Patienten
Sebastian Hartmann: Anmerkung V: Die Blicke der anderen – Ein Ich-psychologischer Dialog
Stefan Nagel: Anmerkung VI: Psychologie ohne Philosophie – Zu den Versuchen, aus der Psychoanalyse eine Naturwissenschaft zu machen
Bernd Nitzschke: Anmerkung VII: Zum Diskurs über die »Sexualität« in zeitgenössischen psychoanalytischen Entwürfen
Detlef Michaelis: Anmerkung VIII: Eigentlich ist schon alles gedacht und gesagt – warum handeln wir nicht?
Detlef Michaelis: Anmerkung IX: Laienanalyse: Das Unerwünschte erhält einen Namen
Siegfried Zepf: Anmerkung X: Fünf Thesen zur Einrichtung eines Ausbildungsganges für eine psychoanalytische Sozialpsychologie
Bernd Nitzschke: Anmerkung XI: Psychoanalyse und Macht im »Dritten Reich« – Versuche, die historische Realität oder wenigstens einige (Rettungs-)Phantasien zu rekonstruieren
Sammy Speier: Anmerkung XII: Die Angst vor dem Zivilisationsbruch in uns – Gibt es eine Psychoanalyse ohne Vergangenheit?

Erhaltungszustand und Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB ist dieser Sammelband mit wichtigen Beiträgen zu Innensichten der Psychoanalyse in ihren Institutionen als ein antiquarisches Exemplar der Erstausgabe in sehr guter Erhaltung und ohne Anstreichungen, Anmerkungen im Text verfügbar.

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