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Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit Rottenburg und Tübingen (Hg.)

Vermeidung der Welt und des Anderen

Überwiegen des Mütterlichen – Fehlen an Väterlichem?

Details

Verlag Brandes & Apsel
Auflage/ Erscheinungsjahr 20.11.2019
Format 23,5 × 15,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 256 Seiten
ISBN 9783955582678

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29,90 €


Merkliste

Wie kann die Zuwendung zu Kindern und Jugendlichen, die über Beziehungsarbeit in einer Welt permanenter (digitaler) Präsenz der Welt und des Anderen nicht mehr zu erreichen sind, ermöglicht werden? Welches konstruktive Zusammenspiel zwischen »Mütterlichkeit« und »Väterlichkeit« ist notwendig, um dem Kind eine gesunde innerseelische Entwicklung und den Erwerb von »trilogischen Kompetenzen« (v. Klitzing) zu ermöglichen? Und können professionelle Begleiter als Dritte ins Spiel kommen und einen Weg in die Welt und in haltende Bindungen und Beziehungen ermöglichen?
Oft haben Kinder, die als »bindungsunfähige Systemsprenger« bezeichnet werden, eine sehr enge und ungetrennte Verbindung mit ihrer frühen Bezugspersonen, meist dem alleinerziehenden Elternteil – in der Regel die Mutter.

Es spricht vieles dafür, diese Phänomene auch als Zeichen und Symptome einer veränderten Verfasstheit unserer modernen Welt zu verstehen. Bindungs- und Beziehungsstörungen scheinen stark zuzunehmen. Diese äußern sich u. a. in der Zunahme von psychischen Erkrankungen bei Erwachsenen in Form von Borderline-Erkrankungen und Burn-out-Phänomenen, bei Kindern und Jugendlichen gibt es eine spiegelbildliche Zunahme von Diagnosen, in der die »Störung des Sozialverhaltens«, Impulskontrollverluste, »Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme« sowie Autismus-Spektrum-Störungen eine zunehmende Bedeutung gewinnen.

Die Beitragenden

Susanna Eder-Steiner, Dagmar Ambass, Robert Langnickel, Yecheskiel Cohen, Joachim Heilmann, Anke Kerschgens, Marga Günther, Sylvia Künstler, Heinfried Duncker, Andreas Hellmann, Michael Maas, Bianca Wehmeier, Christof Krüger, Hans Hopf, Philipp Sallwey, Nanni Kreiling, Miriam Schäfer, Emily Thielsen.

Der Herausgeber

Den Tübinger Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit e. V. gibt es seit 1978. Von Beginn habt er sich auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen psychischen und sozialen Schwierigkeiten spezialisiert.

Rezensionen

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