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Vater Freuds unordentliche Kinder

Die Chancen post-orthodoxer Psychoanalyse

Details

Verlag Königshausen u. Neumann
Auflage/ Erscheinungsjahr 1989
Format 9783884794449
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 94 Seiten
ISSN 9783884794449

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Aus der Einleitung zu diesem Buch

"(…) In dieser Spannung ist jeder einzelne Psychoanalytiker von Anfang hineingestellt gewesen: einerseits eine Methode handhaben zu müssen, die stets subjektive, höchstpersönliche Beobachtungsergebnisse zeitigt, in der die „persönliche Gleichung" über alle wissenschaftlichen „Objektivitäten" triumphiert — und zum anderen sich doch auf ein Objektives beziehen, eine Basis-Identifikation mit Freud und seiner Lehre vornehmen zu müssen, sofern die geübte Praxis noch „Psychoanalyse" heißen soll.

Post-orthodoxe Psychoanalyse, wie ich sie verstehe und in den nachfolgenden Beiträgen entwickle — das ist nicht „wilde" Psychoanalyse (Freud VIII), wie sie sich ein x-beliebiger Nervenarzt auf irgendwelchen Psychotherapiewochen zusammengeklaubt haben mag. Post-orthodoxe Psychoanalyse ist eine, bei der der Psychoanalytiker die oben skizzierte Spannung auf sich nimmt und aushält: zwischen dem Bewußtsein der notwendigerweise ungeschützten Subjektivität psychoanalytischen Erkennens und Praktizierens einerseits, und der ebenso notwendigen Basis-Identifikation mit Freud und den psychoanalytischen Traditionen und Organisationen auf der anderen Seite. - In dieser Spannung ist nicht nur der einzelne Analytiker, sondern sind ebenso die psychoanalytischen Institute und Gesellschaften hineingestellt. (…)

Inhalt

Einleitung

  • Wer ist ein Psychoanalytiker?

„Der Hauptpatient, der mich beschäftigt, bin ich selbst" - Über Freuds persönlich- biographische Wahrheit

  • 1. Freuds Leben und Werk — Fragmente einer „kommentierten Biographie"
  • 2. Was ist „persönlich-biographische Wahrheit"?

Vater Freuds unordentliche Kinder: die „synoptisch" orientierten deutschen Psychoanalytiker

  • 1. Die „Stuttgarter Gruppe" im historischen Rückblick
  • 2. Die Stuttgarter „Väter": Felix Schottlaender, Wilhelm Bitter, Hans Schmid
  • 3. Wozu brauchen wir Väter?
  • 4. Zu guter Letzt: Freuds Ermutigung der Nicht-Orthodoxen

Gibt es eine Freud-Jung-Synthese?

  • 1. Kommt die Freud-Jung-Synthese aus dem Göring-Institut?
  • 2. Amalgam, Synopse, Aspektivität oder Synthese?
  • 3. Wenn die Unterwelt mich bewegt

Der Analytiker und seine „persönliche Gleichung"

  • 1. Das persönliche Element in der psychoanalytischen Theorie
  • 2. Die „persönliche Gleichung" des Analytikers in der Behandlungspraxis
  • 3. Das X in der „persönlichen Gleichung"

Die Rolle des Standpunkts in der Psychoanalyse

  • 1. Versuche einer Synopsis in der Geschichte der Tiefenpsychologie
  • 2. Standpunktorientierte Synopse: wissenschafts-theoretische Überlegungen zu Pongratz' Theorie der Aspektivität
  • 3. Das relative Recht von „Standpunkten " in der Traumdeutung
  • 4. Analyse eines Traummusters

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als ein verlagsfrischer Archivbestand zum Angebotspreis; beim Verlag vergriffen.

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