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Unsichtbares sehen – Unsagbares sagen

Unbewusste Prozesse in der psychoanalytischen Begegnung

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 07.2017
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Gewicht 492
ISBN 9783837926750

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36,90 €


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Zu diesem Buch

Wie lassen sich komplexe unbewusste Prozesse in der psychoanalytischen Interaktion aufgespürt, bewusst gemacht, benannt und transformiert werden? Wie kann das Unsichtbare gesehen, das Unsagbare gesagt werden?

Die erstmals in diesem Band vereinigten Arbeiten der Tübinger Psychoanalytikerin Jutta Gutwinski-Jeggle geben wertvolle theoretische Aufschlüsse und konkrete Einblicke in ihre therapeutische Arbeit als Psychoanalytikerin. Sie folgen den Spuren unbewusster Prozesse in der Begegnung von PatientIn und TherapeutIn und richten sich gleichermaßen an erfahrene KollegInnen und an AusbildungskandidatInnen, die das "Handwerk ds Psychoanalytikers" erst noch wirklich erlernen und sich später damit bewähren möchten.

Im Zentrum von Gutwinski-Jeggles theoretischer Arbeit stehen drei Themen: das »Zur-Sprache-Bringen« unbewusster Inhalte, das »Zeiterleben« und das »leibhaftige Fühlen, Denken und Sprechen«. Hermann Beland folgend verteidigt sie einen »semiotischen Strukturbegriff« der Psychoanalyse, mit dem sich die Erkenntnisse Sigmund Freuds, die Einsichten der dynamischen Ich-Psychologie und die Theorien Wilfred Bions integrieren lassen.

Inhalt

Vorwort

Einleitende Gedanken zu meinem Verstehenshintergrund

I Zur Sprache bringen

  • Wie arbeitet ein Psychoanalytiker?
  • Zum Verhältnis von Gegenübertragung und projektiver Identifikation
  • Netze und Gefäße zum Bergen von Abwesendem und Verlorenem. Gedanken zur Rolle der Sprache im Rahmen einer psychoanalytischen Theorie der Symbolbildung
  • Wittgenstein – Psychoanalyse – Bion. Versuch einer Verbindung

II Phänomene des Zeiterlebens

  • Trauma und Zeiterleben. Theoretische Überlegungen
  • Pathologische Phänomene des Zeiterlebens. In den Vorhöfen von Zeiträumen
  • Die Depression als »Zeitkrankheit«. Wenn Zeiträume nicht zu Spiel- und Denkräumen werden

III Leibhaftig: Fühlen, Denken, Sprechen

  • Das Körper-Ich als Kommunikationsmittel. Psychoanalytische Entzifferungsversuche archaischer Wahrnehmungs- und Denkweisen
  • Wenn der Körper – nicht – spricht.
  • Denken lassen oder selber denken. Denkstörungen als Teil einer narzisstischen Abwehrorganisation im Licht innerer und äußerer Realität
  • Sich begegnen und sich verfehlen im Sprachraum des psychoanalytischen Prozesses.

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