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Tögel, Christfried (Hg.)

Unser Herz zeigt nach dem Süden

Reisebriefe 1895–1923

Details

Verlag Aufbau Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 2002
Format 11,6 × 3,4 × 19,1 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer 422 Seiten
Abbildungen Mit 152 Fotos und Abb.
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 978-3-351-02944-9

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Zu diesem Buch

Das hier erstmals nach den Handschriften veröffentlichte Material entstand während der privaten Sommerreisen Freuds, die er zwischen 1895 und 1923 unternahm. Das Material besteht aus 172 Post-, Ansichts- und Briefkarten sowie aus 56 Briefen, von denen bisher nur 15 publiziert wurden.

Ein Großteil der Abbildungen stammt aus Freuds eigener Sammlung von Drucken und großformatigen Fotos.

Pressestimmen

»Wenige Forscherleben sind besser dokumentiert - und dennoch zeigen diese Briefe einen Freud, von dem nur Spezialisten und Blasierte behaupten werden, sie hätten ihn so schon gekannt. Den anderen winkt ein Leseabenteuer im Bücherfrühling, denn Freud auf Reisen ist eine hinreißende Entdeckung.«

Süddeutsche Zeitung

»(...) Freuds staunenswert umfangreiche Sommerreisen, die ihn auch in die Schweiz, nach Südtirol, Dalmatien, Griechenland (1904), London (1908), Holland und 1909 sogar (halb dienstlich) nach Nordamerika führen, beginnen 1895 angesichts der endlich spürbaren Konsolidierung seiner Praxis. Sie enden im September 1923 nachdembei ihm eine Gaumengeschwulst als Krebserkrankung diagnostiziert worden war.

"Wie im Rausch",im "Schwindel südlicher Schönheit", folgt der Gourmet in Sachen Kunst und Kulinariazu jener Zeit vor allem seiner "neurotischen Romsehnsucht" - insgesamt sieben Mal. "Eine herrliche Hetze" für den nicht nur temporärrastlosen Bildungsbürger. Aber da ist vermutlich noch mehr: Mobilität als äußeres Zeichen individueller Freiheit, resultierend auch aus ärmlicher Kindheit und notorischen Finanzproblemen, die immer wieder zitiert werden ("Geld ist Lachgas für mich"), sowie als Ausdruck der Flucht vor dem "ekelhaften", philiströsen" Wienertum", das Freud die Anerkennung seiner Traum- oder gar Sexualtheorien beharrlich verweigerte.

Doch kaum minder entscheidend dürfte die Verschwisterung seiner drei Leidenschaften gewesen sein: Psychoanalyse, Archäologie und Reisen konstituierten das Lebens-Werk-Prinzip. Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart zu begreifen.

Eine so erhellende wie amüsante Lektüre bieten dazu Freuds fast tägliche Tour-Berichte an Frau und Kinder. Aus den Jahren 1895 bis 1923 überliefert sind 189 Post-, Ansichts- oder Briefkarten und 56 besonders ergiebige Briefe. Der 48-jährige klinische Psychologe und Fachautor Christfried Tögel, seit 2000 Leiter des SigmundFreud-Zentrums in Uchtspringe bei Stendal, hat das bislang nur fragmentarisch veröffentlichte Konvolut jetzt erstmals nach den Handschriftenherausgegeben und zudem als penibler Kommentatorder obendrein exakt aufgelisteten Korrespondenzeine famose Arbeit geleistet. (...)"

Mitteldeutsche Zeitung MZ

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als verlagsfrischer und folienverschweißter Archivbestand zum Angebotspreis; beim Verlag vergriffen.

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